Rasentrecker-Rennen
5. Bavarian Race Cup in Aldersbach – Erlöse für Sportverein und soziale Einrichtung

10.07.2024 | Stand 10.07.2024, 9:41 Uhr |

Mit getunten Rasentreckern brettern die Teilnehmer auf einem Parcours um die Wette. − Foto: Archiv/VA

Ein Hauch von Benzin wird wieder in der Luft liegen, wenn sich die brummenden Rasentrecker am Samstag auf die schlammige Rennstrecke begeben. Am 20. Juli findet der „Bavarian Race Cup“ in Aldersbach (Landkreis Passau) statt. Der Unternehmer Bernhard Köppl veranstaltet das Motorsport-Spektakel zum inzwischen fünften Mal. Beginn ist um 10 Uhr am Firmengelände von Köppl Metalltechnik.

Die Rennen werden mit Rasenmäher-Traktoren gefahren. Mit herkömmlichen Rasenmäher-Traktoren haben die Renngefährte allerdings nicht viel gemein. Vielmehr liefern sich die Piloten auf getunten Rasenmähertreckern mit bis zu 60 PS unter der Haube leidenschaftliche Kämpfe der besonderen Art. Die Gefährte, die durch einen Parcours brettern, sind von Hand um- und teils sogar selbst gebaut. „Da kann man sehen, dass Handwerk Spaß macht“, sagt Veranstalter Bernhard Köppl.

Erlös geht an soziale Einrichtung



In authentischer Renn-Atmosphäre wird die staubige Naturrennstrecke zum Beben gebracht und werden den Zuschauern spannende Rennläufe geboten. Das Rennen wird als Lauf zur Deutschen Meisterschaft gewertet. Wie bereits in den Vorjahren wird auch bei diesem fünften Rasentreckerrennen in verschiedenen Klassen angetreten.

Das Renn-Spektakel kann von einer Zuschauertribüne aus beobachtet werden. Es stehen kostenlose Parkplätze gegenüber bei der Knorr Bremse zur Verfügung.

Für Kinder gibt es eine Hüpfburg. Die Rennen laufen bis zirka 18 Uhr. Im Anschluss gibt es wie immer eine After Race Party mit Bar, Lasershow und Bullriding. Für die Verpflegung der Rennteilnehmer und Zuschauer sorgt der FC Aldersbach, der Erlös des Speisen- und Getränkeverkaufs kommt deshalb dem Fußballverein zugute. Zudem wird der Erlös aus Eintrittsgeldern sowie des Kuchenbuffets des Köppl-Teams gespendet. „Im vergangenen Jahr konnten wir 6000 Euro an die Kinderkrebshilfe Rottal Inn übergeben“, so Bernhard Köppl. An welche soziale Einrichtung das Geld heuer gespendet wird, stehe aber noch nicht fest.

− va