Stocksport Bundesliga Süd
Unentschieden mit dem letzten Schuss: Vom Spitzenplatz bis zum Abstieg ist für den EC Saßbach noch alles möglich

11.06.2024 | Stand 11.06.2024, 20:38 Uhr

Die Schützen des EC Saßbach, hier im Bild Mathias Kobler, bewiesen Nervenstärke.

Spannende Duelle im letzten Saßbacher Heimspiel der Stocksport Bundesliga Süd: Gegen den FC Ottenzell entwickelte sich knappes, teils dramatisches Spiel.

Die Schützen um Markus Reschauer erkämpften sich mit dem letzten Schuss noch ein 5:5-Unentschieden (6:3, 4:5, 7:2, 2:5, 5:5) und hielten sich dadurch für den letzten Spieltag noch alle Optionen offen. „Das ist in der Tabelle eine knappe Geschichte. Da ist noch alles möglich, vom Spitzenplatz bis zum Abstieg“, so der EC-Vorsitzende.

Zwei Stammspieler fehlten gegen Ottenzell

Schon vor der Begegnung standen die Vorzeichen auf einen Erfolg nicht besonders gut. Aus der Stammformation fehlten der privat verhinderte Werner Anetzberger und Tom Elsenberger, der sich beim Tennis die Achillessehne angerissen hat und für die Moarschaft wohl längere Zeit ausfallen wird.

Dennoch erwischten die Saßbacher den besseren Start – auch „Ersatzmoar“ Christian Ebertsberger fügte sich nahtlos ein –, und entschieden das erste Spiel für sich. Doch Ottenzell um Nationalspieler Manuel Schmid konterte nach einer missglückten Saßbacher Kehre und glich zum 2:2 aus.

Nach der Spielpause trumpften Hias Kobler und Co. zunächst groß auf, leisteten sich keinen Fehlschuss und hätten im vierten Spiel bereits den Sack zumachen können. Doch ein taktischer Fehler kostete den EC Saßbach die Vorentscheidung. So musste das fünfte Spiel entscheiden und das entwickelte sich zu einem echten Krimi.

Saßbach lag fast schon hoffnungslos zurück, doch diesmal profitierten die Mannen um die Reschauer-Brüder von der Nervenschwäche der Ottenzeller, die sich einen kapitalen Fehlschuss leisteten. In der Abschluss-Kehre schrieben sie noch einen „Zweier“ und retteten damit in letzter Minute das Unentschieden.

Zufrieden mit glücklichen Punkt

„Wir haben eigentlich super geschossen, aber es geht halt auch einmal ein Schuss daneben“, war EC-Vorsitzender Markus Reschauer mit dem „glücklichen Punkt“ letztendlich zufrieden und schaut nach vorne auf den letzten Spieltag am Samstag, 11. Juni, um 18 Uhr. „Tabellenführer Feldkirchen ist ein hartes Pflaster, da hat noch keiner gewonnen“, rechnet sich Reschauer dennoch eine 50:50-Chance aus und will mit einem Sieg ins Viertelfinale einziehen.