Freyung-Grafenau
In nur zehn Minuten zur ersten Ausbildungsstelle

Erstes von der Mittelschule mitorganisiertes Azubi-Speed-Dating bringt junge Leute und regionale Wirtschaft zusammen

30.11.2023 | Stand 30.11.2023, 16:28 Uhr

Feierten eine gelungene Premiere: Das Organisationsteam des Speed-Datings gemeinsam mit den Beteiligten aller Unternehmen und Einrichtungen.

Die Mittelschule Freyung und das Regionalmanagement Freyung-Grafenau haben erstmals gemeinsam ein sogenanntes Azubi-Speed-Dating geplant und umgesetzt. Die Premiere, an der 30 Betriebe, Unternehmen und Einrichtungen aus der Region in der Freyunger Dreifachturnhalle teilgenommen haben, kann dabei als mehr als gelungen bezeichnet werden. Denn alle teilnehmenden Unternehmen haben die Veranstaltung als „gewinnbringend“ gewürdigt und – für den Fall einer Neuauflage – Bereitschaft signalisiert, wieder mit dabei zu sein.

„Gut, Schule und Wirtschaft zusammenzubringen“

In dem Format steht das persönliche Kennenlernen im Vordergrund, klären die Organisatoren auf. Grundsätzlich sieht der Ablauf dabei jeweils zehnminütige Einzelgespräche vor, in denen junge Menschen und Unternehmensverantwortliche von sich erzählen und einen Eindruck gewinnen können, ob sie zusammenpassen. Noten, Zeugnisse und Bewerbungsmappen spielen an diesem Tag (noch) keine Rolle.
Schulleiterin Cornelia Miggisch begrüßte zum Einstieg die Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen und Einrichtungen sowie die rund 60 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen neun und zehn, die am ersten Freyunger Azubi-Speed-Dating teilgenommen haben: „Es ist gut, Schule und Wirtschaft zusammenzubringen und dabei haben wir gemeinsam mit allen Beteiligten eine charmante, interessante und vor allem auch neue Art gefunden, um auf junge Menschen zuzugehen.“
Die Schülerinnen und Schüler, die an der Schwelle zum Berufsleben stehen, schätzten an dem Format vor allem, dass es viele Informationen zu Unternehmen und Betrieben aus der Region auf engem Raum gibt: „Alle Mitarbeiter waren sehr offen und so konnten gute Gespräche geführt werden“, „Ich habe viel Interessantes über manche Berufe erfahren“ oder „Es war eine entspannte und gute Atmosphäre, in der ich gute Gespräche geführt habe. Auch Praktika wurden noch angeboten“, waren einzelne von den Organisatoren festgehaltene Aussagen der Schülerinnen und Schüler, die an der Veranstaltung teilgenommen haben. Das griff auch Stefan Schuster, Regionalmanager des Landkreises Freyung-Grafenau, auf: „Berufliche Orientierung müssen wir heute anders denken.“ Aus seiner Sicht gehört eben auch dazu, dass man Schüler und Ausbilder auf eine innovative Art zusammenbringt.
Es war ein breiter Querschnitt an Ausbildungsberufen, über die sich die Jugendlichen an dem Vormittag in der Freyunger Dreifachturnhalle informieren konnten. Da war es beispielsweise der Pflegeberuf, dort war es der Zimmerer, an einer anderen Stelle der Zerspanungstechniker. Und auch kaufmännische Berufe waren im Angebot.

Breiter Querschnitt an möglichen Berufen

Zufrieden mit dem Ergebnis der Veranstaltung zeigte sich auch Konrektorin Claudia Kerschbaum, die gemeinsam mit dem Regionalmanagement des Landkreises federführend die Organisation der Berufsorientierungsveranstaltung übernommen hatte: „Hier haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit gegeben, in direkten Kontakt mit Ausbildungsverantwortlichen zu kommen und in diesen kurzen Gesprächen mit ihrer Persönlichkeit, ihrem Verhalten und ihrem Interesse zu punkten und so im Idealfall den perfekten Ausbildungsplatz zu bekommen.“
Fazit des Organisationsteams nach der Premiere war, dass die erste Auflage eines Azubi-Speed-Datings an der Mittelschule Freyung „für alle Beteiligten sehr gut gelaufen ist“. Jetzt denken die Organisatorinnen und Organisatoren schon heute über eine Neuauflage im kommenden Schuljahr nach, heißt es am Ende der bilanzierenden Mitteilung.

− pnp