Eichendorf
Markträte sind einig – „Wir wollen unsere Vereine unterstützen“

Marktgemeinderat Eichendorf: Pferdefreunde, FC Dornach und Stockschützen erhalten Finanzspritze – Bauanträge durchgewunken

25.11.2023 | Stand 25.11.2023, 5:00 Uhr

Die Pferdefreunde Eichendorf erhalten einen Zuschuss. − Foto: Archiv lnp

In der jüngsten Gemeinderatssitzung hat das Gremium am Donnerstag einstimmig dafür gestimmt, die Eichendorfer Pferdefreunde, Stockschützen und den FC Dornach nach den Vereinsförderrichtlinien finanziell zu unterstützen.

Die alte Umzäunung des Springplatzes der Pferdefreunde muss erneuert werden und eine automatische Bewässerung der Sandplätze ist notwendig. Der Markt beteiligt sich mit 20 Prozent an den Kosten von insgesamt 9500 Euro.

Beim Parkplatzgelände der TSV-Stockschützen soll das Gestrüpp entfernt und das Gelände sowie Zäune erneuert werden. Kosten: 19198 Euro. Die Gemeinde übernimmt 3839,60 Euro.

Auf der Stockbahn des FC Dornach soll eine digitale Anzeige installiert werden. An den Kosten von 2400 Euro wird man sich mit 20 Prozent beteiligen. „Wir wollen unsere Vereine unterstützen“, sagte Bürgermeister Josef Beham abschließend zu den Anträgen.

Der Genehmigungsbescheid für den Brunnenneubau ist endlich da, freute sich Josef Beham. Der neue Brunnen acht soll gebohrt werden und der Brunnen zwei dafür verschlossen, dann seien wieder drei aktiv. Man hofft, dass dann wieder zwischen 14 und 20 Liter Wasser pro Sekunde gepumpt werden können. Die Leistung ist ausgeschrieben. Kostenvoranschlag: 580000 Euro.

Bundeswehrübung findet in Eichendorf statt

Von 4. bis 6. Dezember findet in der Region eine Bundeswehrübung statt, wie bereits öfter angekündigt. Bürgermeister Josef Beham informierte in der Sitzung nun das Gremium, dass diese Übung in Eichendorf stattfinden wird und zwar oberhalb des Bauhofs und südlich des Tennisplatzes. 40 Bundeswehrfahrzeuge werden nach Eichendorf gebracht. Trotzdem ist der Rathauschef sicher: „Das wird in der Bevölkerung kaum auffallen.“

Bei den neuen Baugebieten sei man im Zeitplan, wie Josef Beham mitteilte. Das Baugebiet in Hartkirchen werde im August 2024 fertig, Heimhart und Exing werden etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Bis 2025 könne die Fertigstellung in Aufhausen und Prunn dauern, sagte der Bürgermeister.

Der Breitbandausbau schreite voran: „90 Prozent der Trasse sind erledigt“, erklärte Josef Beham auf Nachfrage von Marktrat Eduard Eder (FWG). Dieser wunderte sich, weil der Lageplatz der ausführenden Firma in Prunn aufgeräumt wurde. „Die haben jetzt drei Monate Winterpause“, informierte das Gemeindeoberhaupt.

Auch der Verkehr war kurz Thema in der jüngsten Sitzung. So wollte Marktrat Johann Schott (CWU) wissen, ob man die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 Stundenkilometer in Frauenholz beim Sportplatz ausweiten könnte. „Wird mitgenommen“, entgegnete Josef Beham.

Vorerst kein Blitzer beim Haus Anna

Rat Armin Salzberger (JFW) wurde aus der Bevölkerung zugetragen, dass beim Ortseingang, am Haus Anna vorbei, die Fahrer immer zu schnell dran seien. Er erkundigte sich, ob man dort nicht einen Blitzer aufstellen lassen könne. „Eine Anzeige mit Smiley steht ja schon“, erklärte Beham. Dabei solle es erstmal bleiben. „Die bringen was, da bremst man schon runter“, ist der Bürgermeister sicher.

Alle Bauanträge wurden einstimmig durchgewunken, das betrifft: den Neubau einer Garage in Kröhstorf, den Neubau einer Maschinenhalle in Frauenholz, den Ersatzneubau eines Wohnhauses mit Umbau des Nebengebäudes in Dornach, die Errichtung eines Nebengebäudes für Gartengeräte in Einstorf und die Errichtung einer Stützmauer in der Joseph-von-Eichendorff-Straße. Über folgende Anträge wurde informiert: Abbruch eines Wohnhauses mit Stall und Stadel in Aufhausen und Abbruch und Rückbau eines leerstehendes Stallgebäudes in Hütt.