Neubau ist fertiggestellt
Freibad gibt „gutes Bild“ ab

27.05.2024 | Stand 27.05.2024, 9:00 Uhr |
Monika Bergbauer

Vor dem neuen Freibadgebäude fand die Eröffnung statt. − Foto: Bergbauer

Guten Zuspruch seitens der Badfreunde erfuhr die offizielle Eröffnung der Freibadsaison am vergangenen Samstag. Zwar herrschte bisher noch kein „durchschlagendes“ Badewetter, trotzdem entdeckten die ersten Schwimmer bereits das erfrischende Nass für sich.

Sprecher Thomas Able, der in den Reihen auch Bürgermeister Herbert Sporrer begrüßen konnte, wertete das Wetter, das bis zum Nachmittag aufklarte, als gutes Omen für die bevorstehende Saison. Er verwies auf die Fertigstellung des neuen Gebäudes und hoffte mit allen Versammelten auf eine schöne Saison. Auch verwies er auf das Badfest, das am Samstag, 13. Juli, ab 16 Uhr stattfindet und auch der Tatsache des 60-jährigen Bestehens der Freizeiteinrichtung Rechnung trägt.

Der Bürgermeister dankte den Badfreunden für ihr Engagement für die Einrichtung. Es sei wichtig, dass in der Bevölkerung der Rückhalt für das Bad zu spüren ist. Auch freute er sich über die pünktliche Fertigstellung des Neubaus, der ein „wirklich gutes Bild“ macht. Einiges Inventar wie Spinte oder Spiegel werden noch nachgeliefert. Seit vielen Jahren wurde bereits über das Gebäude gesprochen. Ursprünglich stand der Gedanke der Renovierung. Dann jedoch legte der Staat das Freibadförderprogramm mit rund 25 bis 30 Prozent Förderung auf, zwischenzeitlich erhöhte der Freistaat auf bis zu 60 Prozent. Der Marktgemeinderat war sich einig, unter diesen Bedingungen einen Neubau zu realisieren, um das Bad in einem guten Zustand zu halten.

Neubau kostet Gemeinde nach Förderung 300.000 Euro

Der Aufbau ist nicht anders als das Vorgängergebäude. Damals schon vor 60 Jahren machten sich die Verantwortlichen Gedanken, die sich bis dato bewährten. Die Rückmeldungen sind aus der Bevölkerung durchweg positiv. Insgesamt wurden knapp 600.000 Euro investiert. Die Gemeinde zahlt gut 300.000 Euro, da nicht jede Maßnahme gefördert wird. Dies ist alles eine freiwillige Leistung. Ohnehin bezeichnete der Bürgermeister das Bad als eines der schönsten im Landkreis mit seinem wunderbaren Ambiente.

Viele Kommunen tun sich mittlerweile schwer, überhaupt den Haushalt aufzustellen, weil die finanzielle Situation immer prekärer wird. Auch ist es Tatsache, dass manche Bäder geschlossen bleiben, weil es schwierig ist, geeignetes Personal zu generieren. In Simbach übernehmen sechs Personen die Aufsicht. Diese Zahl aufzustocken, würde nicht schaden. Wer Interesse hat, kann sich gerne melden. Auch dankte er Irene Wagner und ihrem Team für das Betreiben des Kiosks.

Heuer ist das Freibad Steinberg noch geschlossen, es wäre schön, wenn man auch auswärtige Gäste hätte. Er hoffte, dass die Bevölkerung das Angebot rege nutzt. Auch vor dem Hintergrund, dass die Zahl der privaten Pools zunimmt. Aber, die Kinder lernen dort kaum das Schwimmen. Auch ist das Bad durchaus sozialer Raum zum Austausch. Gerne möchte die Gemeinde wieder einen Schwimmkurs anbieten. Momentan schaut es so aus, als ob man im August zwei Kurse realisiere kann. Somit wünschte er eine schöne, unfallfreie Saison bei bestem Wetter.