Breite Zustimmung für die Vorstandschaft
Das große Vorhaben ist der Neubau im Sportpark

Neubau eines Betriebsgebäudes im „Sportpark 4.0“ – Für das Vorhaben erhält die Vorstandschaft große Unterstützung

02.04.2024 | Stand 02.04.2024, 11:00 Uhr
Monika Bergbauer

Die Vorstandschaft blieb weitgehend unverändert.

„Sportpark 4.0“ heißt das ehrgeizige Vorhaben, das dem TV allerhand an Energie kosten wird. Eine Investition in die Zukunft ist der Neubau eines Betriebsgebäudes. Es ist das bisher größte Projekt. Im Rahmen der Generalversammlung wurde das Vorhaben den vielen Mitgliedern am Sonntag genauer erörtert. Diese bestätigten die Vereinsführung einstimmig in ihren Ämtern.

Erster Vorstand Torsten Skrzypczak freute sich über das rege Interesse, als er im Schlappinger Hof durch die Tagesordnung führte. „Unser TV hat aktuell 742 Mitglieder und hat damit eine stabile Grundlage.“ Die beiden Abteilungen Fußball und Kegeln sowie die Sparten Leichtathletik, Tischtennis, Turnen, Breitensport, Basketball und Volleyball sind hier beheimatet.

In der vergangenen Jahreshauptversammlung wurde das Bauvorhaben zum neuen Sport- und Funktionsgebäude des Vereins vorgestellt. Im laufenden Geschäftsjahr waren das Weitertreiben des Vorhabens und dessen Vorbereitungen die wichtigsten Aufgaben. Thomas Attenberger und Markus Weber begleiten das Projekt von Vereinsseite. Auch ein kleiner Finanzausschuss wurde ins Leben gerufen. Architekt Franz Heubl bringt darüber hinaus seine fachlichen Kenntnisse ein. Auch die Gemeinde unterstützt das Vorhaben tatkräftig.

Ein Finanzausschuss soll alle Hürden bewältigen

Die Planung und Vorbereitung zur Eingabeplanung stehen kurz vor dem Abschluss. Heuer möchte man alle Wege ebnen, um 2025, so bald es die Witterung erlaubt, mit dem Neubau zu beginnen. Dieser grenzt an das Vereinsheim an und wird Richtung bestehendes Betriebsgebäude errichtet. Ein Durchgang bleibt vorhanden. Das Gebäude bietet Platz für Büro, Schiedsrichter-Raum und vor allem für mehr Mannschaften. Die Kabinen erhalten eigene Duschen und Toiletten.

Letztlich wird ein neues Funktionsgebäude, das den aktuellen Standards entspricht, errichtet. Der derzeit genutzte Bau wird von der Gemeinde renoviert und unter anderem die Toilettenanlagen ertüchtigt. Später dient es als Geräte- und Unterstellraum und kann vom TV genutzt werden.

In seiner Rückschau stellte der Vorsitzende heraus, dass der neue Standort für das Weißbierzelt am Volksfest für mehr Sicherheit sorgte. Auch heuer ist man wieder mit dabei. Darüber hinaus sind die Jubilarsfeier, die Teilnahme am Faschingsmarkt und die Dankeschön-Feier vorgesehen, ebenso die Teilnahme am Volksfestauszug und die Meldung zur Sportlerehrung der Gemeinde.

Es folgten die Berichte der Spartenleiter, ehe Kassierin Irene Wagner über die finanziellen Bewegungen informierte. Hans Schmid, Kassier der Fußballabteilung erörterte, dass man den Hauptverein im vergangenen Jahr finanziell unterstützen konnte.

Die große Runde zeuge von dem Zuspruch, den der Vorstand des TV durch die Mitglieder erfahre, so Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner. Der Verein sei mit Leben gefüllt. Man stehe vor einem großen Projekt der Sparte Fußball.

Die Gemeinde passte die nicht mehr zeitgemäßen Richtlinien der Sportförderung an, so dass der TV 20 Prozent der Kosten von der Kommune erstattet bekommt. Bisher war die Planung ein konstruktives Miteinander, wobei man etwas Zukunftsfähiges entwickelte. Die Gemeinde wachse weiter, dadurch haben auch die Vereine die Möglichkeit, neue Mitglieder zu gewinnen.

Rupert Schröder ist jetzt ein Ehrenmitglied

Im Rahmen dieses Abends wurde Rupert Schröder zum neuen Ehrenmitglied ernannt. Die Laudatio hielt der Leiter der Tischtennis-Sparte Markus Pichler. Rupert Schröder kam 1955 zum Verein, spielte bereits 1954 in der Jugendmannschaft und war zunächst bis 1967 Fußballer. Dann begann eine neue Ära seiner sportlichen Laufbahn. Als der TV 1987 die erste Tischtennismannschaft stellte, war Rupert Schröder mit dabei. Er war mehrere Jahre Spielführer und ist bis heute durchgängig Tischtennisspieler und ein „sportlich harter Brocken“. Das sind 37 Jahre. Dabei wünschte Pichler dem künftigen Ehrenmitglied, dass dessen eigener Wunsch in Erfüllung geht, nämlich noch mindestens sechs Jahre Tischtennis zu spielen, bis zu seinem 90. Geburtstag.

Darüber hinaus wurde langjährige Treue mit Urkunden und edlen Tröpfchen honoriert: 25 Jahre: Ilja Melcher, Thomas Prinz, Markus Eibl; 30 Jahre: Markus Wimmer, Monika Kammermeier, Gaby Neubrand-Kußmaul, Bastian Rähse; 40 Jahre: Marianne Gschaider, Alois Rabanter, Rudolf Hartwig, Rudolf Aigner; 50 Jahre: Hans Birgmann, Rita Dobler, Frank Orlamünder, Richard Pross, Leonard Wimmer, Hans Krautner; 55 Jahre: Stefan Dech, Dieter Prinz, Heinz Holaka; 60 Jahre: Erwin Huber; 65 Jahre: Kurt Piorek, Alfons Schneider und 70 Jahre Josef Wimmer.

Vorstandschaft einstimmig wiedergewählt

Die Leitung der Neuwahlen waren für den Bürgermeister ein Leichtes, denn sämtliche Mitglieder wurden in ihren Verantwortungsbereichen bestätigt: Erster Vorstand Torsten Skrzypczak, Zweite Vorsitzende Martina Schlager, Kassierin Irene Wagner, Schriftführerin Michelle Skrzypczak, Ausschussmitglieder Markus Weber, Robert Haslbeck, Klaus Sandner und Susi Hossmann. Als weiteres Ausschussmitglied ist neu Michael Schmidt.

Die Sparten- und Abteilungsleiter gehören ebenfalls dem Vorstand an: Thomas Attenberger (Fußball), Peter Reischer (Kegeln), Dietmar Hirsch (Leichtathletik), Thomas Drexler (Basketball), Wolfsindis Lippe (Turnen), Marion Kühnel (Volleyball) und Markus Pichler (Breitensport/Tischtennis). Kassenprüfer bleiben Christian Taitsch und Bernd Bauer Senior.

Abschließend wurden noch einige Fragen, vor allem den anstehenden Neubau betreffend, gestellt, unter anderem, wie man sich die Finanzierung vorstellt, wozu sich die Verantwortlichen konkrete Gedanken machten: Sparen, Mitgliedsbeiträge erhöhen und Sponsoring.