Künzing
Grundschüler verabschieden sich mit Konzert in Ferien

Langanhaltender Applaus der Zuhörer beim Abschlussgottesdienst der Grundschule Künzing-Gergweis

24.12.2022 | Stand 17.09.2023, 6:54 Uhr

Die Schüler und Schülerinnen der 4. Klasse aus Künzing und der 3. Klasse aus Gergweis kamen für ein Lied nach vorne an den Altar. −Foto: Brumm

Der Gottesdienst der Grundschule Künzing-Gergweis am Freitag in der St.-Michael Kirche in Forsthart war mehr, als „nur“ ein Verabschieden der Kinder in die Weihnachtsferien. Er war der lebendige Beweis, dass die Schule – als einzige im Landkreis Deggendorf – das Zertifikat „Musikalische Grundschule“ unbestritten zu Recht trägt.

Die 135 Schüler hatten in den letzten Wochen fleißig mit ihren Lehrkräften Weihnachtslieder geprobt und die Feierstunde in ein kleines Konzert verwandelt. Mit spürbarer Freude interpretierten sie, angeleitet von Rektorin Ulrike Eckl und ihrer Kollegin Theresa Öller, mehrstrophige bekannte und weniger geläufige Lieder im Kanon oder als einstimmiger Chor. Dabei traten sie vor den Altar oder erhoben sich von ihren Plätzen, um mit lebhaften Gesten die Texte zu untermauern, so wie beim gesungenen „Vater Unser“. Begleitet wurden die jungen Musiker von den Lehrkräften Johann Scheuer und Christa Göcer mit Keyboard und Gitarre. Pastoralreferent und Religionslehrer Rudolf Leimpek begrüßten in der fast voll besetzten Kirche neben den Hauptakteuren auch Eltern und Großeltern der Kinder sowie Bürgermeister Siegfried Lobmeier und die Mädchen und Buben aus dem angrenzenden Kindergarten St. Michael. Leimpek stimmte die Anwesenden auf den nahenden Heiligen Abend ein, an dem das „größte Geschenk das Christkind selbst ist“.

Als Lektoren standen Schüler der Klasse 3/4 aus Gergweis bei den Kyrierufen und Fürbitten, die mit dem Entzünden von Teelichtern auf dem Altar einhergingen, zur Seite. Sechs weitere Kinder verkörperten den Propheten Jesaja, den Weisen Simeon, die Witwe Hanna, den Erzengel Gabriel sowie Josef und Maria und entzündeten die Kerzen des Adventskranzes vor dem prächtig geschmückten Christbaum. Einziger Wermutstropfen war, dass Lehrerin Julia Bauriedl, die mit den Kindern die Sprachrollen einstudiert hatte, krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte.

Pastoralreferent Leimpek dankte dem gesamten Team, das zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen hatte. „Der Eifer der Kinder berührt die Herzen und ist ein Geschenk für uns alle“, räumte er ein. Rektorin Ulrike Eckl schloss sich den Worten Leimpeks an und dankte dem Lehrerkollegium und allen „im Hintergrund der Schulfamilie“ für „gegenseitigen Respekt und bedingungsloses Vertrauen“. Gemeinsam kümmere man sich „wohlwollend und führsorglich um das wertvollste Gut überhaupt – die Kinder“. Eckl bedankte sich auch bei Schulträger Bürgermeister Lobmeier.

Gottes Segen, gespendet von Rudolf Leimpek, und „Alle Knospen springen auf“ als letztes Lied beendeten den vorweihnachtlichen Gottesdienst. Langanhaltender Applaus honorierte die tolle Leistung der Mitwirkenden. Dezent im Hintergrund agierte Anna Rader gewissenhaft wie gewohnt als Mesnerin.

− bs