Nach dem Hochwassereinsatz
Arbeiten an Hochwasserschutz in Niederalteich werden wieder aufgenommen

21.06.2024 | Stand 21.06.2024, 17:34 Uhr |

Die Deichbaustelle in Niederalteich während des Hochwassers Anfang Juni. − Foto: Wiges

Die wegen des Hochwassers Anfang Juni eingestellten Arbeiten zum Hochwasserschutz an der Donau im Ortsbereich von Niederalteich werden nun planmäßig weitergeführt. Das teilt die Wiges in einer Presseerklärung mit.

Im Ortsbereich ist der Ausbau des Hochwasserschutzes auf Grund der beengten Verhältnisse durch eine auf den bestehenden Deich aufgesetzte Hochwasserschutzwand geplant. Die dafür bereits durchgeführten vorbereitenden Arbeiten stromabwärts der Fährzufahrt mussten im Zuge des steigenden Donaupegels eingestellt und in weiten Teilen durch Kiesschüttungen und einen Erosionsschutz aus Planen und Sandsäcken ergänzt werden. Diese Erosionssicherung wird nun inklusive des dort angeschütteten Kieses abschnittsweise entfernt, um neben der bestehenden Deichinnendichtung das Streifenfundament der Hochwasserschutzwand erstellen zu können. Um eine möglichst gute Verbindung zwischen Innendichtung und Hochwasserschutzwand sicherstellen zu können, muss die Innendichtung in den obersten Dezimetern abgebrochen werden. Sobald der Anschluss hergestellt ist, entspricht das Schutzniveau wieder dem bisherigen, auf ein rund 30-jährliches Hochwasser ausgelegten Hochwasserschutz. Sobald dieser Arbeitsstand erreicht ist, wandert die Baustelle weiter und nachlaufend wird der neue Hochwasserschutz vor einem 100-jährlichen Hochwasser durch das Aufsetzen der Hochwasserschutzwand aus Beton hergestellt.

Sollten die Arbeiten planmäßig weitergehen, wird der Donaudeich Ende des Jahres im Ortsbereich sowie bis hinunter zur Kläranlage hin fertiggestellt sein. Der Bereich zwischen dem neuen Schöpfwerk Niederalteich II und der Fährzufahrt ist bereits fertiggestellt. Hier fehlen nur noch die Andeckung des Oberbodens und die Begrünung.

− dz