Relegation in Bergen
SG Inzell/Weißbach gegen den TSV Waging: Ein Duell auf Augenhöhe

27.05.2024 | Stand 27.05.2024, 10:15 Uhr

Wagings Trainer Michael Kantsperger erwartet gegen die SG Inzell eine Begegnung auf Augenhöhe. − Foto: Bittner

Der TSV Waging will am Montag, 27. Mai, den Aufstieg in die Fußball-Kreisliga perfekt machen. Im zweiten Relegationsspiel trifft der Vizemeister der Kreisklasse 4 auf die SG Inzell/Weißbach, die um den Klassenerhalt in der achthöchsten Division kämpft. Anstoß in Bergen ist um 18.30 Uhr.

Einen Favoriten gebe es nicht, so Wagings Trainer Michael Kantsperger (früher TSV Bad Reichenhall), der sein Team auf Augenhöhe mit Inzell sieht – auch wenn der TSV in der abgelaufenen Saison ‚nur‘ in der Kreisklasse agierte. Der Coach nennt es ein „50:50-Spiel“ und sagt: „In dieser Partie sehe ich keinen Favoriten, und es wird auf die Tagesform ankommen. Am Ende braucht man auch ein wenig Glück, um aufzusteigen, doch das ist ganz klar unser Ziel.“

Das erste Relegationsmatch gegen die SG Schönau gewannen die „Seerosen“ 1:0. „Wir wollen den Schwung in diese entscheidende Partie mitnehmen“, erklärt Wagings Pressesprecher Luis Parthum. Das Team sei positiv und kämpferisch gestimmt, und „die Spieler freuen sich auf einen Showdown zum Saisonende mit zahlreichen Zuschauern“. Personell gibt’s keine Änderungen im Vergleich zum Schönau-Spiel. Abgesehen von den Langzeitverletzten Luis Parthum, Michael Huber, Maxi Sturm und Niko Maier steht Kantsperger der komplette Kader zur Verfügung.

„Müssen nochmal einen richtig guten Tag erwischen“

In Inzell hatte man sich die Situation anders vorgestellt, nach dem Zusammenschluss mit dem SC Weißbach nach der vergangenen Saison rechnete man nicht mit einer so zerfahrenen Runde 2023/24, an deren Ende die zehn Unentschieden – die SG war damit der Remiskönig der Liga – den Ausschlag dafür gaben, dass die Mannschaft der beiden Spielertrainer Matthias Öttl und Martin Söll nur auf dem drittletzten Platz landete und somit in die Saisonverlängerung musste. Duell Nummer eins gegen den TuS Traunreut entschied die Falkensteintruppe mit 4:0 für sich. Zweifachtorschütze Öttl sprach nach der Partie von einem ersten Schritt in die richtige Richtung, bleibt jedoch zugleich Realist. „Wir müssen nochmal einen richtig guten Tag erwischen, dann kann ein Sieg gelingen. Allerdings haben wir es mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun, der uns alles abverlangen wird“, ist sich Öttl sicher.

Der TSV Bergen weist darauf hin, dass Parkplätze für Zuschauer an der Hochfelln-Talstation und am Eisstockplatz zur Verfügung stehen, Einweiser sind vorhanden. Zudem gibt’s je zwei Eintrittskassen am Sportheim und am Trainingsplatz. Von dort aus sind es noch etwa fünf Minuten Fußweg zum Platz.

− hw/red