Tests nicht ohne Probleme
Öttl vor dritter Superbike-WM-Saison im Pech: Motordefekt nach nur 20 Runden

22.02.2024 | Stand 22.02.2024, 12:09 Uhr

Philipp Öttls Woche in Australien war bislang von Problemen begleitet. Der 27-jährige Ainringer ist für den Saisonstart allerdings guter Dinge. − Foto: Moto & GPaddict

Die Superbike-Weltmeisterschaft startet an diesem Wochenende in ihre 37. Saison. Erneut mit dabei: Philipp Öttl aus Ainring. Traditionell findet der Auftakt auf der australischen Insel Phillip Island statt. Das Niveau der 24 Teilnehmer aus 14 Nationen ist nochmals gestiegen, 22 Fahrer standen bei einer WM bereits auf dem Podium, neun starteten schon in der MotoGP.

Für Öttl ist es die dritte Saison in der Superbike-WM und das zwölfte Jahr in einer Motorrad-Weltmeisterschaft. Der gebürtige Reichenhaller startet nun für das Team GMT94 Yamaha – wie in den Jahren zuvor ist er der einzige deutsche WM-Pilot. Vor dem Auftakt fand Anfang der Woche für alle Piloten ein abschließender Test statt, wegen Logistik-Problemen bei der Reifenlieferung wurde er auf einen Tag komprimiert. Dieser begann für Öttl auf seiner Lieblingsstrecke unglücklich: Nach nur 20 Runden musste er einen Motordefekt melden. Am Nachmittag konnte der 27-Jährige die Arbeit fortsetzten, war jedoch gezwungen, einen weiteren Stopp wegen eines Elektrik-Problems einzulegen. Das Team arbeitete perfekt und konnte den Fehler finden.

Dennoch fehlt dem Ainringer nun wichtige Fahrzeit, um die Yamaha R1 perfekt auf den Phillip Island Circuit abzustimmen. Unter diesen Umständen muss das Ergebnis bewertet werden: Rang 17 mit 1,4 Sekunden Rückstand. Am Freitag, 23. Februar, geht’s nun mit dem ersten Freien Training los. Nach dem Qualifying steht am Samstag, 24. Februar, das Saison-Debütrennen auf dem Programm. Am Sonntag folgen das Sprintrennen sowie der zweite Lauf. Beide Rennen können auf Eurosport 1 ab jeweils 6 Uhr früh live verfolgt werden.

„Wir haben das Beste draus gemacht“

„Die technischen Probleme können immer mal passieren. Unter diesen Umständen haben wir das Beste draus gemacht. Wir haben gut zusammengearbeitet und eine ordentliche Basis gefunden. Jetzt müssen wir schauen, dass wir in den Freien Trainings einige Schritte nach vorn machen“, sagt Philipp Öttl zuversichtlich vor dem Start in Down Under.

− bit