Vor drei Jahren zerstört
Nach Wiederaufbau der Kunsteisbahn: Rodel-WM soll 2028 am Königssee stattfinden

16.06.2024 | Stand 16.06.2024, 19:15 Uhr |

Schönau, Dezember 2021: Das untere, vom Hochwasser beschädigte Startgebäude an der Kunsteisbahn am Königssee und der Klingerbach, der unter dem Startgebäude hindurchgeleitet wird. Auf der Bahn wird nach dem Wiederaufbau die Rodel-WM 2028 ausgetragen. − Foto: Foto: Tobias Hase/dpa

Für die mehrmaligen Rodel-Olympiasieger Felix Loch und Georg Hackl war sie die Hausbahn. Doch vor drei Jahren wurde die Kunsteisbahn in Schönau (Berchtesgadener Land) zerstört. Bald soll es dort wieder im WM-Medaillen gehen.



Die Rodel-Weltmeisterschaften 2028 finden am Königssee statt. Die Kunsteisbahn in Schönau, die im Juli 2021 nach einem heftigen Unwetter und Überschwemmungen teilweise zerstört wurde und derzeit wieder aufgebaut wird, ist damit zum achten Mal Ausrichtungsort. Das entschied der Weltverband FIL am Samstag bei einem Kongress in Lake Placid in den USA.

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Wiederaufbau ist umstritten



Zuletzt fanden im Februar 2021 Weltmeisterschaften auf der Traditionsbahn statt, ehe sie dann massiv zerstört wurde. „Ab November 2025 wird die Bahn am Königssee wieder geöffnet sein und wir werden ab der Saison 2025/2026 wieder Weltcups der FIL und IBSF ausrichten. Die Weltcups und die Rodel-WM 2028 sind eine große Motivation für uns“, sagte Thomas Schwab, Vorstandsvorsitzender des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland.

Im April begann der rund 53,4 Millionen Euro teure und umstrittene Wiederaufbau. Er beinhaltet auch Sicherheitsvorkehrungen wie Schutz vor Erdrutschen und Steinschlägen.

− dpa