Tarifverhandlungen
Warnstreiks im Gesundheitswesen auch in der Region: Diese Städte sind betroffen

13.03.2023 | Stand 17.09.2023, 1:05 Uhr |

Beschäftigte im Gesundheitswesen wollen diese Woche in den Warnstreik treten. −Foto: Marijan Murat/dpa/dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat im Rahmen der Tarifrunde im öffentlichen Dienst Beschäftigte im Gesundheitswesen zu Warnstreiks aufgerufen. Auch in der Region wollen am Dienstag und Mittwoch Beschäftigte in den Warnstreik treten.



Angesichts der hohen Inflation fordern Verdi und der Beamtenbund dbb 10,5 Prozent mehr Lohn. Mindestens soll es für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten der Kommunen und des Bundes aber 500 Euro mehr geben.

Ein Ende Februar in der zweiten Tarifverhandlungsrunde vorgelegtes Angebot von Bund und Kommunen bedeute deutliche Kaufkraftverluste, kritisierte Verdi. Die Krankenschwester und Sprecherin der Betriebsgruppe am Klinikum Nürnberg, Anja Schmailzl, sagte: „Wir bezahlen seit Jahren für die verfehlte Gesundheitspolitik mit unserer körperlichen und seelischen Gesundheit.“ Es gebe eine „enorme Streikbereitschaft“.

Warnstreiks auch in der Region



Mittelfranken wird der Streikschwerpunkt in Bayern sein. Doch auch in der Region wollen sich Beschäftigte dem Warnstreik anschließen:

An der InnKliniken in Altötting ist der Warnstreik für Mittwoch, 10 Uhr, geplant. Beschäftigte der Lebenshilfe Traunstein wollen am Dienstag ab 8.30 Uhr in den Warnstreik treten.

Am Klinikum in Landshut wollen Beschäftigen am Dienstag und Mittwoch, jeweils ab 9 Uhr, für ihre Forderungen demonstrieren. In Regensburg werden Mitarbeiter der medizinischen Einrichtung des Bezirks Oberpfalz am Dienstag und Mittwoch ab 7 Uhr für eine Stunde die Arbeit ruhen lassen.

− dpa/bli