Keeper verabschiedet sich aus Freiburg
Vom Breisgau an die Küste: Burghauser Benjamin Uphoff wechselt zu Hansa Rostock

11.06.2024 | Stand 11.06.2024, 14:11 Uhr

In den hohen Norden geht’s für Benjamin Uphoff: Der Torhüter aus Burghausen wechselt vom SC Freiburg zu Hansa Rostock. − Foto: imago

Vom Breisgau an die Küste: Der Burghauser Benjamin Uphoff wechselt vom SC Freiburg zu Hansa Rostock und ist dort die neue Nummer 1. Das teilt der Fußball-Klub in einer Pressemitteilung mit.

„Ich habe sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen beim F.C. Hansa gehabt – allen voran Dirk Orlishausen, den ich noch aus meiner Zeit beim Karlsruher SC kenne“, erklärt der 30-Jährige. „Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht und ich mit Hansa in die neue Saison starten kann. Ich hoffe, dass ich einen großen Anteil dazu beitragen kann, dass wir gemeinsam die größtmöglichen Erfolge für den Verein erzielen.“

Uphoff kommt mit der Erfahrung aus 126 Drittliga-Partien nach Rostock und kann zudem auf 34 Pflichtspiele in der 2. Liga zurückblicken. Der Schlussmann stand zuletzt (2020-2024) als dritter Torwart beim Bundesligisten Freiburg unter Vertrag, wo er für die zweite Mannschaft über 1700 Minuten in der 3. Liga absolvierte. Für die SC-Profis absolvierte er insgesamt fünf Pflichtmatches in Bundesliga (2) und DFB-Pokal (3).

Vor seiner Zeit im Breisgau hütete der ehemalige Jugendspieler des SV Wacker zwischen 2017 und 2019 das Tor beim Karlsruher SC – als Nachfolger des damaligen Stammkeepers und heutigen Hansa-Torwarttrainers Orlishausen. In der Saison 2018/19 gelang Uphoff mit dem KSC der Aufstieg in die 2. Liga. Mit Absteiger Rostock wird der 1,92 Meter große Keeper künftig in Liga 3 spielen.

„Benjamin passt menschlich hervorragend zu uns“

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Benjamin Uphoff einen neuen Torhüter für uns gewinnen konnten, der ausreichend Erfahrung mitbringt und auch als Typ unseren Kader für den Neuaufbau optimal verstärkt“, erklärt Hansas Direktor Profifußball Amir Shapourzadeh. „Benjamin ist im besten Torwart-Alter und passt auch menschlich hervorragend zu uns. Er hat damals in der 2. Liga beim KSC einen super Job gemacht und konnte beim Bundesligisten SC Freiburg in den vergangenen Jahren viel dazulernen.“ Und weiter: „Ich persönlich habe ihn seit 2021 in besonderer Erinnerung, als er im DFB-Pokalspiel der Freiburger gegen den VfL Osnabrück im Elfmeterschießen überragend gehalten hat und zum Matchwinner wurde.“

− red