Hoher Schaden
Brand in Chemiewerk: Polizei gibt weitere Details bekannt

27.05.2024 | Stand 27.05.2024, 14:51 Uhr

Zahlreiche Feuerwehrkräfte aus den umliegenden Orten warteten vor der Fabrik in Hart an der Alz in Bereitschaft. − Foto: Süß

Enormen Sachschaden hat ein Brand am Freitagnachmittag in einem Chemiewerk in Hart an der Alz (Gemeinde Unterneukirchen) verursacht. Darüber hat das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Montag informiert.



Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr. Die Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn hat die Ermittlungen übernommen.

Die Erstmeldung lesen Sie hier: Mehrere Feuerwehren wurden zum Gelände einer Chemiefabrik gerufen

Sachschaden im hohen sechsstelligen Bereich



Wie bereits durch das Werk berichtet, geriet am Freitag gegen 15 Uhr, die Stahlschmelze eines Chemiewerks in Hart bei Unterneukirchen in Brand. Infolgedessen erhitzten sich das darin befindliche Eisen und Magnesium bis zum flüssigen Zustand, sodass die Stahlschmelze nahezu gänzlich zerstört wurde. Nach derzeitigem Kenntnisstand entstand laut Polizei Sachschaden im hohen sechsstelligen Bereich.

Durch den Brand kamen keine Personen zu Schaden. Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Giftige Stoffe traten nicht aus.

Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen



Die ersten Ermittlungen vor Ort erfolgten durch Beamte der Polizeiinspektion Altötting. Noch vor Ort übernahmen Kräfte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die weiteren Ermittlungen zur genauen Brandursache. Nun hat das Kommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn die Sachbearbeitung in diesem Fall übernommen.

Hinweise auf eine Straftat liegen bislang nicht vor. Die genaue Ermittlung zur Brandursache ist – unter Hinzuziehung eines Sachverständigen – nunmehr Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

− red