17 Minuten Rückstand auf Platz 1
Klaus Rohracker hat „voll abgeliefert“: Burgkirchner beim Ironman in Jesolo M60-Dritter

15.05.2024 | Stand 15.05.2024, 18:08 Uhr

Der Burgkirchner Klaus Rohracker freut sich im Ziel des Ironman in Jesolo über seine Leistung und Platz 3 in seiner Altersklasse. − Foto: privat

„Ich habe bei allen Disziplinen voll abgeliefert, und es hat richtig Spaß gemacht“, freut sich Klaus Rohracker. Der Athlet des SV Gendorf Burgkirchen war beim Ironman 70.3 Jesolo am Start und landete in der Altersklasse M60 auf dem 3. Rang.

Wie im Vorjahr hatte Rohracker zur Laufvorbereitung bei Wettkämpfen der Winterlaufserie Olympia München mitgemacht und dabei Siege über 15 und 20 Kilometer gefeiert. Die nötigen Radkilometer für den Ironman „habe ich mir über den Winter zuhause auf der Rolle geholt“. In Italien ging’s mit dem Schwimmen in der 16 Grad kalten Adria los. Die 1,9-Kilometer-Strecke bewältigte Rohracker ohne Probleme. Auf dem flachen 90-Kilometer-Radkurs waren nur die ersten zehn Kilometer von vielen schmalen Wegen und zum Teil engen 180-Grad-Kurven geprägt. „Auch auf dem Rad war meine Pace top und genau im Rahmen der Vorgaben meines Coaches Micha Rundio.“ Zum Schluss mussten die Teilnehmer noch 21 Kilometer laufen. Rohracker hielt weiter die Tempo-Vorgaben perfekt ein. Letztendlich kam er nach 4:40:56 Stunden ins Ziel – eine seiner besten Zeiten auf dieser Distanz.

„Ich hatte vom ersten Armzug im Wasser bis zum letzten Schritt über die Ziellinie immer volle Power und werte diesen Wettkampf deshalb als mein bestes Race, das ich bisher gemacht habe“ erklärt Rohracker. Auch wenn es „nur“ der 3. Platz wurde, „war ich so zufrieden mit meiner Leistung wie, glaube ich, noch nie“. Das Ergebnis sei daher nebensächlich. Unterstützt wurde er von seiner Frau Vev, die nicht am Start war.

Auf den Altersklassen-Sieger Peter Younghusband (Großbritannien/mehrfacher Zeitfahr-Welt- und Vizemeister) hatte der Burgkirchner rund 17 Minuten Rückstand. „Er war megastark und in einer anderen Liga unterwegs. Die Zeit wäre für mich nicht annähernd machbar“, erklärt Rohracker. Wie eng die M60-Konkurrenz zusammen war, zeigt die Tatsache, das die ersten Zehn unter 5:00:56 Stunden blieben. „Das bedeutet für mich: Immer dranbleiben – und weiter geht’s im Juni in Nizza“, erzählt Rohracker.

− red