Helmbrecht 2025: Die Abteilungen stellen sich vor
Fokus auf den Entstehungsprozess

03.09.2023 | Stand 03.01.2024, 14:11 Uhr |

Tim Kollar (l.) und Dirk Hermes leiten die Dokuabteilung und geben Einblick in ihre Arbeit.  − Fotos: red

Im Sommer 2025, in dem Jahr, in dem die Stadt Burghausen 1000 Jahre urkundliche Erwähnung feiert, steht als Herzstück der Feierlichkeiten eine Neuauflage der Helmbrecht-Freiluftspiele an. Die ganze Bevölkerung ist eingebunden und engagiert sich in verschiedenen Abteilungen. Diese werden in einer heute startenden monatlichen Serie kurz vorgestellt. Im zweiten Teil erzählt das Dokumentationsteam.

Was macht die Abteilung Dokumentation?
Tim Kollar: Die Dokuabteilung beschäftigt sich vorrangig damit, den Entstehungsprozess des Projektes in allen Facetten festzuhalten. Schließlich sollen die Erinnerungen an „Helmbrecht 2025“ auch noch nach den Aufführungen für alle Mitwirkenden greifbar sein. Parallel dazu fertigen wir das benötigte Bildmaterial für Webseiten, Plakate oder Social Media an.

Dirk Hermes: Wir werden das gesamte Projekt Helmbrecht 2025 permanent mit Kamera, Handy, Camcorder, Drohnen und was es noch so gibt begleiten, damit am Ende eine Erinnerung für alle Beteiligten und aber auch Außenstehende lange nach der Veranstaltung greifbar ist.

Wer steht hinter der Abteilung?
Hermes: Wir sind ein sehr motiviertes Team mit der gesamten Bandbreite an Equipment, das man für die Dokumentation benötigt. Ich bin in der Abteilung viel organisatorisch tätig, habe aber auch immer die Kamera am Start.

Was reizt Sie an der Arbeit?
Kollar: Der primäre Reiz für mich als Leiter der Abteilung ist es, vor allem meine Leidenschaft für die
Foto- und Videografie ausleben zu können. Zusätzlich wurde mir als junger Mensch die Möglichkeit gegeben, die Erfahrung zu sammeln, wie es ist eine große organisatorische und soziale Verantwortung zu tragen. Darauf bin ich sehr stolz und möchte nun dieser Verantwortung so gut nachkommen, wie es mir parallel zu meinem Studium möglich ist.

Hermes: Der Reiz ist einfach die Größe des Projektes. Ich glaube, viele wissen nicht, was da alles dahintersteckt, und selbst ich bin immer wieder geflasht, was alles zu beachten ist. Und die Gemeinschaft ist ein großer Aspekt bei der Sache. Und wie diese Gemeinschaft dann alle Rädchen am Laufen hält und ineinandergreift, damit am Ende dieses Projekt ein Mega-Erfolg wird.

Welche Aufgaben stehen jetzt an?
Kollar: Die bevorstehenden Aufgaben hängen für uns extrem von den Zeitplänen der anderen Abteilungen ab. Für uns gilt es eben das Geschehen zu Fotografieren und zu Filmen.

Hermes: Wir haben im November die Schauspielworkshops begleitet. Als Nächstes werden die Porträts von den Abteilungsleitern produziert. Diese werden dann auf der Homepage präsentiert. Und auch bei den Abteilungstreffen werden wir regelmäßig auftauchen, um diese in Bild und Ton festzuhalten.

Worauf freuen Sie sich bei den Helmbrecht-Aufführungen am meisten?
Kollar: Aus der Perspektive eines Kameramanns bieten die Aufführungen natürlich eine sehr schöne Kulisse für Aufnahmen. Zu sehen, wie die Arbeit aller Mitwirkenden endlich zusammenfindet
und die harte Arbeit sich ausgezahlt hat. Das alles für immer festhalten zu dürfen, erzeugt große Vorfreude bei mir.

Hermes: Das kann ich gar nicht genau sagen. Tim hat da schon recht mit seiner Aussage. Es wird sicher so sein, dass ich mich auf viele Sachen während der Vorbereitungen und der Aufführungen freuen werde. Fragen Sie mich lieber nach dem Projekt noch einmal, was am besten war. Das ist dann wahrscheinlich einfacher zu beantworten.

− red