Erste Pleite trotz Corona-Hilfen

Staatsanwaltschaft ermittelt bei insolventem Autozulieferer A-Kaiser

12,5 Millionen Euro: Wirtschaftsstabilisierungsfonds erstattet Strafanzeige gegen Autozulieferer aus dem Landkreis Passau

23.09.2021 | Stand 22.09.2023, 0:55 Uhr

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes hat Strafanzeige gegen die Verantwortlichen die insolvente A-Kaiser GmbH aus Aicha vorm Wald (Landkreis Passau) erstattet.

Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft Landshut auf PNP-Anfrage. Der Autoteilezulieferer mit Standorten in Aicha und Salzweg-Straßkirchen hatte im Januar dieses Jahres insgesamt 12,5 Millionen Euro vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) erhalten, um die Corona-Krise zu überstehen.

Ein halbes Jahr später eröffnete das Amtsgericht Passau das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der A-Kaiser GmbH. Der Autoteilezulieferer ist damit bundesweit das erste Unternehmen, das nach der Auszahlung der Corona-Hilfen aus dem WSF-Fond Insolvenz beantragen musste. "Es besteht ein Anfangsverdacht, dass Gelder aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds nicht vereinbarungsgemäß verwendet wurden", erklärt Oberstaatsanwalt Dr. Alexander Ecker auf PNP-Anfrage.

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