Einen Tag nach dem schweren Brand mit vier Toten - darunter einem Baby - in Reisbach (Landkreis Dingolfing-Landau) ist der Schock nach wie vor groß. Auch bei den Rettungskräften, die zwischenzeitlich mit über 250 Personen vor Ort waren.
(Video: km)
Besonders dramatisch war die versuchte Rettung des noch ungeborenen Babys der schon verstorbenen 20-Jährigen. Auch für die Feuerwehr war es "der schlimmste Brand überhaupt", wie Kreisbrandrat Josef Kramhöller der PNP erzählte. Seine Einsatzkräfte hätten unter anderem bei Temperaturen um 500 Grad ein großes Risiko auf sich genommen. Zur Ursache hat sich die Polizei am Sonntagmittag zum ersten Mal geäußert.
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Unter den 19 Verletzten befinden sich auch drei Feuerwehrler. Für deren unverletzte Kameraden dauerte der Einsatz in Reisbach noch bis zum Sonntagmorgen an. Zu diesem Zeitpunkt war es in der Region bereits zum nächsten schweren Brand gekommen. Erst gegen 8 Uhr sei die Brandwache abgeschlossen gewesen, so Kramhöller. Zwischendurch ist das Feuer im Dachbereich sogar noch einmal aufgeflammt.