Blockabfertigungstage

Lkw-Straßensperren im Inntal angelaufen: Polizei zieht erste Bilanz

25.07.2022 | Stand 25.07.2022, 15:57 Uhr

„Nur“ 15 Kilometer Rückstau sei durch die Lkw-Straßensperrung auf der A93 entstanden, berichtet die Polizei. −Foto: dpa

Die neuen Straßensperrungen für Lastwagen abseits der bayerischen Autobahnen Richtung Österreich an Blockabfertigungstagen sind am Montag problemlos angelaufen.





Seit 9.00 Uhr morgens werde kontrolliert, seitdem seien nur wenige Lastwagen abgewiesen worden, sagte der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Stefan Sonntag. „Ich glaube nicht, dass es eine große Zahl von Lkw ist, die wir auf die Autobahn zurückschicken müssen.“

Die Route von München durch Tirol über den Brenner ist ein Hauptweg Richtung Italien. Urlauber werden im Sommer aber voraussichtlich nicht betroffen sein, da Tirol die nächste Blockabfertigung erst am 4. Oktober plant.

Mit den Straßensperrungen will Bayern verhindern, dass Lastwagen, die den Autobahn-Rückstau wegen der Blockabfertigung umfahren wollen, Straßen abseits der Autobahn verstopfen und in Anlieger-Gemeinden für Chaos sorgen. Ab Holzkirchen knapp 30 Kilometer südlich von München dürfen Lkw auf dem Weg in den Süden die Autobahnen 8 und 93 nicht mehr verlassen. Die Regelung gilt an Tagen, an denen Tirol die Einreise von Lastwagen beschränkt.

Bis zu 27 Kilometern Rückstau

Der Rückstau wegen der Blockabfertigung erreichte am Montagvormittag zeitweise ein Maximum von 27 Kilometern und ging bis zur Anschlussstelle Rosenheim-West. Gegen Mittag aber hatte sich der Stau bis auf wenige kleinere Behinderungen komplett aufgelöst.

Zudem hatte es am Morgen kurz vor dem Grenzübergang Kiefersfelden einen Unfall gegeben: Ein Kleinlaster war auf einen Lkw aufgefahren, der Fahrer wurde schwer verletzt. Für die Bergung musste die Autobahn zeitweise gesperrt werden, Pkw wurden von der Autobahn abgeleitet.

− dpa