Ermittlungserfolg
Getötete Hanna (23) im Chiemgau: Polizei hat Tatverdächtigen festgenommen

19.11.2022 | Stand 07.06.2024, 23:52 Uhr

Rund eineinhalb Monate nach dem gewaltsamen Tod der 23-jährigen Hanna aus Aschau im Chiemgau (Landkreis Rosenheim) vermeldet die Polizei den bislang größten Ermittlungserfolg. Ein junger Mann gilt als tatverdächtig und wurde festgenommen.

 



Wie die Polizei mitteilt, wurde der Tatverdächtige aus dem südlichen Landkreis Rosenheim am Freitag festgenommen. Außerdem haben Ermittler die Wohnung des laut Polizei „Heranwachsenden“ durchsucht. Der Mann soll zwischen 18 und 21 Jahre alt sein. Konkreteres zum Verdächtigen wollte die Polizei nicht bekannt gegeben. Ebenso wenig erwähnten die Ermittler, ob tatsächlich der Vorwurf des Mordes im Raum steht.

Beziehung zwischen Täter und Opfer noch unklar

Der Verdacht gegen den Mann habe sich demnach in den vergangenen Tagen ergeben. Inwieweit sich Opfer und Verdächtiger kannten, wird nun von den Ermittlern geklärt, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Unklar ist ebenso, ob die Hinweise nach dem Aufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ zur Festnahme des Verdächtigen geführt haben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat ein Richter am Freitagabend eine Untersuchungshaft angeordnet. Der Mann sitzt jetzt in einer Justizvollzugsanstalt.

Abgeschlossen seien die Ermittlungen jedoch nach wie vor nicht. Weiterhin müsse der gesamte Ablauf der Tatnacht aufwendig rekonstruiert werden. Darüber hinaus verweist die Polizei auf die Unschuldsvermutung hinsichtlich des Festgenommenen.

− lha