Zwiesel
"Ein großer Gewinn für Tumorpatienten"

11.10.2016 | Stand 21.09.2023, 5:51 Uhr |

Dr. Christian Pötzl, Innere-Chefarzt an der Arberlandklinik Zwiesel (li.), will eng mit dem Onkologen Dr. Martin Lindinger zusammenarbeiten. − Foto: SchlenzDr. Christian Pötzl, Innere-Chefarzt an der Arberlandklinik Zwiesel (li.), will eng mit dem Onkologen Dr. Martin Lindinger zusammenarbeiten. − Foto: Schlenz

"Für die Patienten ist das ein großer Gewinn", sagt Dr. Christian Pötzl. Der Chefarzt der Inneren Medizin an der Arberlandklinik Zwiesel begrüßt es sehr, dass sich in der Stadt ein Spezialist für Krebs- und Bluterkrankungen niedergelassen hat. Der Onkologe und Hämatologe Dr. Martin Lindinger praktiziert seit Anfang des Monats in der Gemeinschaftspraxis am Angerbrunnen – und Pötzl ist daran nicht ganz unschuldig.

Bei den Krankenhaus-Verwaltungsratssitzungen habe es in den vergangenen Monaten immer wieder Diskussionen gegeben, ob und wie man wieder einen Spezialisten für Tumorerkrankungen in die Region holen könnte, berichtet Pötzl. Denn seit dem Weggang des Onkologen Dr. Ludwig Prügl, der vor zweieinhalb Jahren ans MVZ des Klinikums Passau gegangen ist, gab es in diesem Bereich eine Lücke.

"Die Patienten mussten für Behandlungen wie Chemotherapien bis Deggendorf oder Passau fahren", so Pötzl, "das war für viele eine enorme Belastung." Anfang dieses Jahres kam der Innere-Chefarzt eher zufällig mit Dr. Lindinger ins Gespräch und der zeigte sich nicht abgeneigt von der Idee, sich im Bayerischen Wald niederzulassen.

− rz

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