Passau
Der Kocherlball: ein wahres Schmankerl

17.06.2018 | Stand 20.09.2023, 5:42 Uhr
Bernhard Brunner

Stets gut gefüllt war der Tanzboden gestern beim 2. Passauer Kocherlball, erstmals im Klostergarten – eingebettet in die Oide Dult – inszeniert. − Foto: Brunner

"Das wäre perfekt für die Oide Dult" – gedacht, gesagt und getan hat’s Kathi Gruber, singende Streibl-Wirtin und nebenbei Volksmusikpflegerin der Stadt, nach der überaus erfolgreichen Premiere des Passauer Kocherlballs 2017 am Rathausplatz. Till Hofmann, Münchner Kultur-Macher mit Wurzeln an den drei Flüssen und "Vater" des Volksfest-Revivals im Klostergarten, war gleich Feuer und Flamme für Kathis Idee. Ein Erfolgsrezept für ein wahres Schmankerl, wie gestern ab 6 Uhr Früh beim Blick in über 300 freudestrahlende Gesichter deutlich geworden ist.

Alles andere als aufgewärmt war die zweite Auflage des Passauer Kocherlballs, der zwar die Münchner Traditionsveranstaltung am Chinesischen Turm im Englischen Garten gewissermaßen zum Vorbild nimmt, aber durchaus schon jetzt seinen ganz eigenen Charme entwickelt hat – besonders am neuen Standort. "Ich wollte so gern mal zum Münchner Kocherlball, aber bisher haben wir’s nicht geschafft", gestand Kathi Gruber. Was lag also näher, selbst ein solches Volkstanz-Fest in der Heimat auszurichten.

Oide-Dult-Veranstalter Till Hofmann mischte sich gestern ebenso unter die Frühaufsteher wie auch MdL Bernhard Roos, Passaus Kulturamtsleiter Horst Matschiner, Stadtarchivar Richard Schaffner, Thyrnaus Bürgermeister Alexander Sagberger, die Spitze des Passauer Volkstanzkreises mit Monika Meyer und Werner Ehler sowie Richard Schenk, Vorsitzender des Heimat- und Trachtenvereins Salzweg, zugleich Vater von Kathi Gruber.

Mehr dazu lesen Sie in der Passauer Ausgabe der PNP vom 18. Juni.