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Förderkreis Museum Geburtshaus Franz von Stuck Tettenweis e.V.
Name: Förderkreis Museum Geburtshaus Franz von Stuck Tettenweis e.V.   Rubrik: Kunst und Kultur
Straße: Hermann- Löns-Str. 8   Ansprechpartner: Alois Meßmer, Museumsleiter
PLZ / Ort: 94060 / Pocking   Telefon: 08531 -7128
E-Mail: Alois.Messmer@t-online.de   Fax: 0851- 9293949
Kurzinfo:

Museum Franz von Stuck- Geburtshaus in Tettenweis

Beschreibung:

Kurzinfo:
Museum Franz von Stuck- Geburtshaus in Tettenweis

Beschreibung:
Der Münchner \"Künstlerfürst\" der Jahrhundertwende Franz von Stuck wurde am 23. Februar 1863 in Tettenweis geboren.
Im Museum Geburtshaus Franz von Stuck Tettenweis, am Kirchplatz 4 wird ab Ende Juni 2000 bis Juni 2001 die
12.Jahresausstellung mit dem Titel \"Franz von Stuck und der Tanz\" gezeigt.

Die Ausstellung ist von der bekannten Tänzerin und Choreographin Brygida Ochaim konzipiert und von der 2.
Vorsitzenden Regina Heilmann-Thon gestaltet worden.


12. Ausstellung im Jahr 2000 - Museum Geburtshaus Franz von Stuck Tettenweis

Eros und Sinnlichkeit sind die Zentralthemen im Schaffen des Münchener Malerfürsten Franz von Stuck (1863 - 1928).
Mit seinen zum Teil ungewöhnlichen Darstellungen setzte er Akzente weit über München hinaus. Er verstand sich als
\"Erneuerer eines antiken Lebensgefühls\", worin sich ebenso seine Begeisterung für den Tanz niederschlug. Für die
Wiederbelegung der griechischen Antike machte sich gleichzeitig die amerikanische Tänzerin Isadora Duncan stark
und sorgte mit ihrem Gastspiel im Münchner Künstlerhaus kurz nach der Jahrhundertwende für Aufsehen. In
ihren Memoiren beschreibt sie diesen Veranstaltungsort als das damalige Lebenszentrum Münchens, dessen
künstlerischen Mittelpunkt Lenbach, Stuck und Kaulbach bildeten. Stucks Affinität zum Tanz kommt in vielen
seiner Werke zum Ausdruck, auch dort, wo es sich nicht unmittelbar um ein Tanzthema handelt. Im
sinnlich-erotischen Gestus seiner Figuren lässt sich sein Interesse am körperlichen Ausdruck, für Bühne und
Inszenierung erkennen. Stucks sicheres Gespür für die Pose, die theatrale Geste zeigt sich vor allem in seinen
photographischen Vorlagen, wie zum Beispiel in Aufnahmen mit der australischen Cancan-Tänzerin Saharet,
(Clarissa Rose Campbell) *01.03.1879 Melbourne † 1942 in Melbourne, die er mehrfach portraitierte.

Sie wurde später von 1902 bis 1907 von Franz von Stuck (1867-1928) mehrmals gemalt. Die bildhübsche Saharet
wurde für Stuck daher zu einem sehr beliebten Modell und diente als Vorlage für verschiedene Darstellungen in
seinem Gesamtkunstwerk. Es entstand unter anderem auch das bekannte Bild der \"Serpentinen-Tänzerinnen\",
welches auch als Relief in der Villa Stuck in München Eingang fand. Aber auch andere Künstler beschäftigten sich
mit den Tänzerinnen um die Jahrhundertwende. Für Henri de Toulouse-Lautrec war es Jane Avril, welche auf
Plakaten posierte. Friedrich August von Kaulbach, ebenfalls eine Münchner \"Künstlergröße\" hatte sich Ruth St. Denis
als Tänzerin ausgesucht und in Gemälden portraitiert. All diese Themen sind Inhalt der in Vorbereitung befindlichen
Ausstellung.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen: DM 28,--

Datum der Erfassung: 03.11.1996 02:00:00 Datum der letzten Änderung: 02.12.2001 15:01:00


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