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Alkofen/Vilshofen  |  25.01.2013  |  12:16 Uhr

Organist vs. Pfarrer: Eklat in 2100-Seelen-Gemeinde

von Elke Fischer

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Zwischen Pfarrer Gerhard Stern (links) und Organist Wolfgang Pfaffinger kam es an Weihnachten in der Alkofener Kirche zum Showdown.

Zwischen Pfarrer Gerhard Stern (links) und Organist Wolfgang Pfaffinger kam es an Weihnachten in der Alkofener Kirche zum Showdown. | Fotos: PNP

Zwischen Pfarrer Gerhard Stern (links) und Organist Wolfgang Pfaffinger kam es an Weihnachten in der Alkofener Kirche zum Showdown. - Fotos: PNP


Ein Organist, der in seiner Pfarrei nicht mehr spielen darf, ein Kirchenchor, der ohne seinen Chorleiter nicht mehr auftritt − die Lage in der ansonsten so beschaulichen Pfarrei Alkofen bei Vilshofen (Landkreis Passau) mit seinen 2100 Gläubigen ist verzwickt, die katholische Kirchengemeinde seit der Christmette tief gespalten.

"Wo gibt es denn so etwas, dass ein Organist beim Gloria das Licht auf der Empore ausschaltet und nicht mehr weitermacht? Ich dachte, mir rutscht das Herz in die Hose", sagt Pfarrer Gerhard Stern. "Nach den Fürbitten machte der Organist dann Gott sei Dank wieder weiter."

In der Sakristei kam es nach der Messe zum großen Showdown. "Stellen Sie sich mal vor, ich würde meinen Bischof so anschreien. Als Christen geht man anders miteinander um", betont der Pfarrer, der ein paar Tage später zusammen mit der Kirchenverwaltung die Reißleine gezogen hat. Zum Jahresende flatterte Wolfgang Pfaffinger die Kündigung des Honorarvertrages als Organist und Chorleiter per Einschreiben ins Haus.

"Ich hätte nicht von der Kirche erwartet, dass sie so mit mir umgehen", macht Pfaffinger seiner Enttäuschung Luft. An Heilig Abend habe er acht Stunden lang in der Kirche mit Aufbauarbeiten, Proben und Aufführung der Kindermette verbracht und keiner sei fähig gewesen, ihm zu sagen, wie die Christmette ablaufen sollte. Während der Mette wurde das Programm kurzfristig geändert.

Ob Pfaffinger eines Tages wieder an der Orgel sitzen wird? Bisher hüllen sich in dieser Frage alle Beteiligten in Schweigen.
Mehr dazu lesen Sie in Ihrer Ausgabe der Passauer Neuen Presse vom 25. Januar oder HIER.



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