von Elke Fischer
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Josef Kirchmayer (19) hat die deutschlandweite Konkurrenz hinter sich gelassen und genoss gestern die Aussicht vom Dach des Rathauses seiner Heimatstadt Vilshofen. − Foto: Fischer
Josef Kirchmayer (19) hat die deutschlandweite Konkurrenz hinter sich gelassen und genoss gestern die Aussicht vom Dach des Rathauses seiner Heimatstadt Vilshofen. − Foto: Fischer
Einen Glücksbringer brauchte Josef Kirchmayer aus Vilshofen (Lkr. Passau) zu seinem Erfolg nicht. "Ich bin mein eigener Glücksbringer", sagt der 19-Jährige mit einem strahlenden Lächeln. Nachdem er im Bundesentscheid vergangene Woche in Ulm auch noch die letzten sechs Konkurrenten aus dem Feld geschlagen hatte, darf er sich nun mit dem Titel "Bester Kaminkehrer-Geselle Deutschlands" schmücken.
Wie man das schafft? Da zuckt der junge Mann, der sich gerade auf die Meisterprüfung vorbereitet, mit den Achseln: "Ich hab halt die Fragen, die schon recht knifflig waren, anscheinend recht gut beantwortet", gibt er sich bescheiden und fügt hinzu: " Wenn einem der Beruf Spaß macht, dann ist man auch gut drin."
Viel abgeschaut habe er sich in seinem Lehrbetrieb bei der Firma Rauscher in Aldersbach. "Es hat sich gut getroffen, dass der damalige Geselle gerade die Meisterprüfung machte", erzählt Kirchmayer. Aber natürlich auch bei seinem neuen Chef, dem er nach München gefolgt ist. Denn zusammen mit dem Vilshofener Michael Wiesmüller steigt er seit März auf die Dächer der Landeshauptstadt.
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