von Elke Fischer
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Auflagen wie in der Olympiahalle wirft Veranstalter Max Lechner, der am 15. Dezember wieder Weihnacht der Stars im Atrium präsentieren wird, der Stadt Vilshofen vor. − Foto: Pnp
Auflagen wie in der Olympiahalle wirft Veranstalter Max Lechner, der am 15. Dezember wieder Weihnacht der Stars im Atrium präsentieren wird, der Stadt Vilshofen vor. − Foto: Pnp
Max Lechner versteht die Welt nicht mehr. Seit 40 Jahren ist er als Veranstalter im Showgeschäft tätig, hat die Größen der Volksmusik und Schlagerwelt nach Vilshofen geholt, Hunderte von Konzerten ausgerichtet und gemanagt − angefangen von den legendären Folklore-Festivals über die AWO-Sommernachtsfeste bis hin zum Alpen Grand Prix und Weihnacht der Stars.
Doch als ihm der jüngste Vertrag für die Reservierung des Atriums auf den Tisch flatterte, platzte dem 60-Jährigen der Kragen: "Was sich die Stadt Vilshofen da erlaubt, ist einfach Irrsinn. Das ist mittlerweile die teuerste Halle weit und breit. Die Stadt verlangt ja Auflagen wie die Olympiahalle, wenn Tina Turner mit fünf Trucks anrückt", erbost er sich. Vor allem stieß ihm dabei der Passus im Vertrag auf, dass vom Veranstalter eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik gestellt werden müsse. "Diese ist für alle mitgebrachten technischen und sonstigen Requisiten verantwortlich und hat vom Aufbau über die Zeit der Veranstaltung selbst bis zum Abbau anwesend zu sein", heißt es in dem Formular.

Max Lechner mit dem Plakat Weihnacht der Stars im Atrium.
Max Lechner mit dem Plakat Weihnacht der Stars im Atrium.
"Wenn ich von einem Stundenlohn von 40 Euro für diese Kraft ausgehe, kostet mich das allein schon 800 Euro. Hinzu kommen noch die Saalmiete mit 500 Euro, Haftpflichtversicherung 130 Euro, Hausmeister 120 Euro sowie 600 Euro für Schüler, die für Technik und Licht zuständig sind. Macht summa summarum 2150 Euro. Und dann soll ich auch noch selbst bestuhlen und womöglich mit den Künstlern gemeinsam nach der Veranstaltung wieder aufräumen.
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