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Vilshofen  |  09.11.2012  |  17:29 Uhr

Menschen und Religionen einander näher bringen

von Helene Baumgartl

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Das Rahmenprogramm steht, jetzt geht es an die Feinarbeiten. Nach dem nächsten Treffen mit Schulleitern, Vertretern von Stadt, Kirchen und Vereinen am 22. November werden Plakate und Flyer in Auftrag gegeben.  − Foto: Baumgartl

Das Rahmenprogramm steht, jetzt geht es an die Feinarbeiten. Nach dem nächsten Treffen mit Schulleitern, Vertretern von Stadt, Kirchen und Vereinen am 22. November werden Plakate und Flyer in Auftrag gegeben.  − Foto: Baumgartl

Das Rahmenprogramm steht, jetzt geht es an die Feinarbeiten. Nach dem nächsten Treffen mit Schulleitern, Vertretern von Stadt, Kirchen und Vereinen am 22. November werden Plakate und Flyer in Auftrag gegeben.  − Foto: Baumgartl


 Mit der Woche der Dankbarkeit hat Rosemarie Neumann die 66 Friedensjahre seit dem Ende des 2. Weltkriegs ins Bewusstsein gerückt und den Vilshofenern im Mai 2011 berührende Begegnungen zwischen Christen und Juden ermöglicht. Knapp zwei Jahre später plant die rührige 89-Jährige das nächste Projekt, die Woche der Mitmenschlichkeit im März 2013. Sie soll zum guten Miteinander beitragen − in Familien, unter Freunden oder Arbeitskollegen ebenso wie zwischen den drei großen Religionen Christentum, Judentum und Islam.

 "Friede kann nur sein, wenn Friede im Kleinen herrscht", erklärt Rosemarie Neumann, warum sie sich in ihrem Alter diese Arbeit noch antut. Sie will das Bewusstsein für den Nächsten fördern, Toleranz, Verständnis und Hilfsbereitschaft wecken. "Da habe ich noch eine Aufgabe gesehen", erklärt die 89-Jährige und meint: "Wenn ich bloß ein paar Leute umgekrempelt haben sollte mit meinen Bemühungen, dann habe ich nicht umsonst gelebt." Keiner lebt für sich allein, findet Rosemarie Neumann. Deshalb will sie neben den Religionen und dem mitmenschlichen Umgang auch den Naturschutz zum Thema machen.



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