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Winzer/Vilshofen  |  04.09.2011  |  12:42 Uhr

Schiffshavarie: Maschinenraum steht 50 Zentimeter unter Wasser

von Elke Fischer

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Ein Schlepper brachte das havarierte Schiff nach Vilshofen.

Ein Schlepper brachte das havarierte Schiff nach Vilshofen. | Foto: Fischer

Ein Schlepper brachte das havarierte Schiff nach Vilshofen. - Foto: Fischer


Am Sonntag ist das havarierte Kreuzfahrtschiff "Avalon Tranquility" von der Unglücksstelle abgeschleppt worden, nachdem die Taucher das 40 mal 60 Zentimeter große Loch notdürftig repariert hatten. Es wurde am Mittag von Winzer im Landkreis Deggendorf ins rund 15 Kilometer entfernte Vilshofen im Landkreis Passau gebracht. "Gegen 13 Uhr kam es nach zweieinhalbstündiger Fahrt dort sicher an, so dass wir die  Donau wieder für die Schifffahrt  freigeben konnten", erklärte  Jürgen Schillinger, Sachbereichsleiter beim Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg. 

Da jedoch weiter Wasser in den Maschinenraum lief, wurden für Sonntag, 16 Uhr, noch einmal Taucher angefordert. "Momentan steht das Wasser immer noch 50 Zentimeter hoch im Maschinenraum.  Das Leck ist aber immer noch zu groß. Deshalb wäre es gefährlich, es in diesem Zustand durch Passau zu schleppen", betonte Schillinger, der davon ausgeht, dass das 153 Meter lange Schiff, das unter maltesischer Flagge fährt,  frühestens am Montag zur Werft nach Linz gezogen werden könne. Gezogen, deshalb, weil die Motoren  kaputt sind und  nur mehr das Notstromaggregat funktioniert.



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Wie hoch der Schaden an dem 15 Millionen teuren Kreuzer ist, konnte der Fachmann nicht abschätzen. Weshalb es zu der Kollision  kam − die beiden Kapitäne standen in Funkkontakt −  ist auch noch nicht geklärt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Indes konnten die 157 Fahrgäste aus den USA, Australien und Neuseeland, die mit dem fünf Jahre alten Luxusliner von Budapest nach Amsterdam unterwegs waren,  mittlerweile ihr Gepäck von Bord holen und sind mit einem anderen Schiff flußabwärts unterwegs.

Nach wie vor liegt der  unmotorisierte Frachter, der mit dem  Passagierschiff kollidiert war,  in der Donau. "Ob wir diesen am Montag leichtern können, ist noch nicht klar", sagte Schillinger. Möglicherweise müsse dazu die Wasserstraße noch einmal gesperrt werden. − lby



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