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Vilshofen  |  12.07.2011  |  13:41 Uhr

Mittelschule wird Inklusionsschule

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In diesem Klassenzimmer empfängt Martina Weinberger im September die Kinder der neuen Tandem-Klasse − gemeinsam mit einer Förderschul-Lehrkraft. „Jetzt sehen vier Augen, was die Schüler brauchen, es kommen von zwei Köpfen Ideen, wie wir sie fördern können“, freut sich die 36-Jährige auf die neue Aufgabe.  − Foto: Baumgartl

In diesem Klassenzimmer empfängt Martina Weinberger im September die Kinder der neuen Tandem-Klasse − gemeinsam mit einer Förderschul-Lehrkraft. „Jetzt sehen vier Augen, was die Schüler brauchen, es kommen von zwei Köpfen Ideen, wie wir sie fördern können“, freut sich die 36-Jährige auf die neue Aufgabe.  − Foto: Baumgartl

In diesem Klassenzimmer empfängt Martina Weinberger im September die Kinder der neuen Tandem-Klasse − gemeinsam mit einer Förderschul-Lehrkraft. „Jetzt sehen vier Augen, was die Schüler brauchen, es kommen von zwei Köpfen Ideen, wie wir sie fördern können“, freut sich die 36-Jährige auf die neue Aufgabe.  − Foto: Baumgartl

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Neue Wege geht die Mittelschule St. Georg künftig beim gemeinsamen Lernen von Schülern mit und ohne Behinderung. Sie wird zur Inklusionsschule und richtet im September als eine von drei Schulen in ganz Niederbayern eine so genannte Tandem-Klasse ein. Dort können ein Hauptschul- und ein Förderschullehrer die Kinder gemeinsam unterrichten und intensiv betreuen. „Damit wird die Förderschule nicht abgeschafft, es ist ein zusätzliches Angebot“, erklärt Schulleiter Thomas Knab.

 Martina Weinberger öffnet die Tür zu ihrem Klassenzimmer in der Mittelschule. Ab September werden auf den Bänken 12 bis 15 Kinder sitzen. Fünft- und Sechstklässler werden es sein, Buben und Mädchen, Schüler mit mehr oder weniger Förderbedarf. Jetzt besuchen sie noch eine umliegende Grundschule, die Mittelschule oder die Förderschule. Nach den Ferien werden sie in der jahrgangsübergreifenden Kleingruppe gemeinsam mit ihrer neuen Klassleiterin lernen.

 Unterstützung bekommt Hauptschullehrerin Weinberger von einer Förderschul-Lehrkraft. 14 bis 15 Wochenstunden werden es sein − deutlich mehr als in den so genannten Kooperationsklassen, die es bereits seit vier Jahren an der Mittelschule gibt. Dort sitzen in drei Klassen je vier bis fünf Schüler mit besonderem Förderbedarf, zu ihnen kommt für vier bis fünf Wochenstunden der mobile sonderpädagogische Dienst.  − heb



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Dokument erstellt am 2011-07-12 13:41:45





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