
Auf einer Granitstele im Friedhof von Potelitsch nahe Lemberg stießen Georg Rothbauer (l.) und Martin Lobmeyer auf den Namen des am 19. April 1944 bei Lemberg gefallenen Aigeners Max Kalleder. − Foto: Wimmer
Auf einer Granitstele im Friedhof von Potelitsch nahe Lemberg stießen Georg Rothbauer (l.) und Martin Lobmeyer auf den Namen des am 19. April 1944 bei Lemberg gefallenen Aigeners Max Kalleder. − Foto: Wimmer
Beerdigt an der Straßengabel 1,5 Kilometer südostwärts des Dorfes Shukon, beerdigt am 12.12.1941 im deutschen Soldatenfriedhof zu Artemosk oder einfach nur beerdigt in Russland: So liest man es 78 Mal im Sterbebuch der Pfarrei Aigen. Angeregt von Georg Rothbauer brachen Karl Altroggen, Martin Lobmeyer und Alfons Wimmer, allesamt Mitglieder der Aigener Krieger- und Soldatenkameradschaft, zusammen mit einer Reisegruppe des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorg, zu einer 13-tägigen langen Kriegsgräberreise per Bus nach Weißrussland, Russland und die Ukraine auf. "Die Erzählungen des Vaters, der dort als Soldat schwere Kriegsjahre durchlitt, haben mich dazu bewogen, diese Gebiete einmal selbst kennenzulernen", erzählt Alfons Wimmer. In Kiew stieß Martin Lobmeyer auf den Granitstelen auf den Namen seines Onkels Friedrich Lobmeier und des Verwandten Georg Lobmeier. Eine weitere Entdeckung machte das Quartett in Potelitsch nahe Lemberg mit seinen 12 000 Toten. Hier fanden sie den Namen des Aigeners Max Kalleder, gefallen am 19. April 1944. Bei Gelegenheit werden die Aigener zusammen mit vielen geschossenen Bildern über ihre Erlebnisse einem interessierten Publikum berichten. − diMehr zu diesem Thema lesen Sie in der Samstagsausgabe (17.11.) der Passauer Neuen Presse (Ausgabe Pocking/Bad Füssing/Bad Griesbach).
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