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Bad Griesbach  |  15.11.2012  |  20:00 Uhr

Lob, Kritik und Anregungen für die Kurstadt

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Mit einer Power-Point-Präsentation gab Bürgermeister Jürgen Fundke den rund 140 Zuhörern im Kursaal einen Überblick über die Verhältnisse in Bad Griesbach.  − Foto: Gerleigner/rogerimages.de

Mit einer Power-Point-Präsentation gab Bürgermeister Jürgen Fundke den rund 140 Zuhörern im Kursaal einen Überblick über die Verhältnisse in Bad Griesbach.  − Foto: Gerleigner/rogerimages.de

Mit einer Power-Point-Präsentation gab Bürgermeister Jürgen Fundke den rund 140 Zuhörern im Kursaal einen Überblick über die Verhältnisse in Bad Griesbach.  − Foto: Gerleigner/rogerimages.de


Gut 140 Bürger waren am Mittwochabend in den Bad Griesbacher Kursaal gekommen, um Empfehlungen an den Stadtrat und an Bürgermeister Jürgen Fundke zu geben. Fazit: Ein großes, brennendes Thema gab es diesmal nicht, aber einige gute Anregungen.

Mehr Grün am Stadtplatz

 Winfried Jerney gefällt der neue Stadtplatz, nur im Sommer sei es zu heiß dort. Er meinte, mehr Pflanzen und Bäume würden Schatten bringen und mehr Attraktivität. Der Bürgermeister nahm die Anregung auf.

Rechts vor Links soll weg

 Herbert Huber fragte, ob eine Neuregelung der Verkehrsführung am Stadtplatz geplant sei, die "Rechts vor Links"-Regelung gefalle vielen nicht. Fundke erklärte, man wolle die momentane Regelung so belassen, laut einer Umfrage seien nur wenige Befragte dagegen gewesen. Unfälle habe es bisher keine gegeben. "Es ist eine Gewohnheitssache, und wenn wir jetzt wieder alles ändern, bringt das nur ein Durcheinander."

Sichere Serpentinen

 Elsbeth Pobitschka sprach mit ihrem Vorschlag vielen Autofahrern aus der Seele: "Könnte man den Mittelstreifen bei den Serpentinen erneuern? Der ist nicht mehr sichtbar und mir kommen oft Autos auf meiner Spur entgegen, das ist gefährlich." Der Bürgermeister versprach, sich darum zu kümmern: "Ja, das haben wir nächstes Jahr ohnehin geplant."

Papierkörbe und Raser

 Bernd Pobitschka sind zu wenig Papierkörbe auf dem neuen Stadtplatz. "Wir haben zwar vier oder sechs verteilt, aber daran soll es nicht scheitern", meinte Fundke, "da kann man bestimmt einen nachbestellen". Zudem ärgerte sich Pobitschka über rasende Autos in der Nibelungenstraße. "Die wird zur Rennstrecke, ein Polizist, der dort ab und zu blitzt, hat mir erzählt, Tempo 80 war mal das Höchste. Dabei ist das eine 30er Zone. Die Schilder sind vermoost und stehen auf der falschen Seite, da hält sich niemand dran." Fundke versprach, sich die Sache anzusehen.

Rollis am Stadtplatz

 Ludger Gärtner gefällt der neue Stadtplatz, aber für Behinderte, die mit einem motorisierten Rollstuhl unterwegs sind, sei er unpraktisch: "Die dürfen nicht am Gehweg fahren, werden aber richtig durchgeschüttelt, wenn sie über die Entwässerungsrillen fahren müssen." Fundke konnte da wenig Besserung versprechen: "Der Platz ist barrierefrei gebaut, aber entwässert werden muss er. Und die Rillen sollen Autofahrer zum Langsamfahren anhalten."

Stadtplatz contra FMZ

 Ludger Gärtner ist Publikumsschwund am Stadtplatz aufgefallen, seit die ersten Geschäfte im Fachmarktzentrum auf haben. "Kunden vom Fachmarktzentrum kommen auch in die Altstadt", ist Fundke sicher. In einigen leer stehenden Geschäften tue sich jetzt wieder was, "Anfragen sind da". Die Geschäftsleute engagierten sich sehr, betonte er, die Fassaden und Geschäfte "sehen gut aus". Langer Leerstand liege auch an hohen Pachten, ist Funke sicher: "Da sollte man sich überlegen, ein paar Euro runterzugehen, um den Laden zu vermieten."

Maibaum am Stadtplatz

 Günther Hippe fände einen Mai- oder Zunftbaum am Stadtplatz schön. "Das ist eine gute Idee, die Halterungen dafür sind ja jetzt eingebaut, und ein Maifest kann ich mir am Stadtplatz auch gut vorstellen", nahm Fundke den Vorschlag an.

Lösung für Fußgänger

 Rolf Zahn ist aufgefallen, dass Fußgänger aus der Nibelungenstraße, die ins FMZ wollen, einen Umweg gehen müssen, weil es keinen Übergang bei der Kreisstraße gibt. "Das haben wir erst im Haus besprochen, das ist wirklich ein Problem", meinte Fundke. Man wolle sich erkundigen, welchen sicheren Übergang man an der Stelle schaffen kann.

Kooperation mit Bodenmais

 Ludger Gärtner war noch nicht klar, was die Kooperation mit Bodenmais beinhaltet. "Wir nutzen gemeinsame Vertriebswege für die Printwerbung und erreichen so mehr Haushalte", erklärte Fundke. "In einem halben Jahr wird uns der Erfolg Recht geben."

Busse fürs FMZ

 Stadträtin Petra Münichsdorfner er griff auch das Wort: Sie wollte wissen, wie die geplante Busanbindung ans FMZ finanziert wird. "In Zusammenarbeit mit den Geschäftsleuten, die davon dann auch profitieren. Wir sind momentan in Gesprächen", erklärte Fundke. Die neuen Geschäfte zahlen teilweise in Bad Griesbach Gewerbesteuer, teils anteilsmäßig gesplittet hier und an ihrem Stammsitz, beantwortete er Münichsdorfners zweite Frage.

Brunnen im Winter

 Herbert Huber wollte noch wissen, wie der Brunnen im Winter gesichert wird. "Wir haben eine Holzkiste, mit der der Stadtplatz-Brunnen verkleidet wird, wenn der erste Frost kommt", sagte Fundke.

Danke, Bad Griesbach

 Martin Krautstorfer bedankte sich bei den Bad Griesbachern, die für Yvonne, das Mädchen, das kürzlich durch einen Gewaltakt ihre Mutter verloren hatte, Geld gespendet haben. Anfang Dezember will man sich unterhalten, wie das Geld für das Mädchen gut angelegt werden kann.



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Gut 140 Bürger waren am Mittwochabend in den Bad Griesbacher Kursaal gekommen, um Empfehlungen an den Stadtrat und an Bürgermeister Jürgen Fundke zu geben. Fazit: Ein großes, brennendes Thema gab es diesmal nicht, aber einige gute Anr
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