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Bad Griesbach  |  14.02.2012  |  14:06 Uhr

Schritt für Schritt zurück ins Leben

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Dass er irgendwann einmal eine Kletterwand hinauf kraxeln wird, das hätte Simon von Quadt vor einigen Jahren nicht mal zu träumen gewagt. Doch die neuroaktive Reflextherapie, die Yaroslav Prannyk praktiziert, zeigt Wirkung. Ein bundesweit einmaliges Forschungsprojekt macht diese Therapie nun erstmals Betroffenen in Deutschland zugänglich.  − Foto: Altmannsberger

Dass er irgendwann einmal eine Kletterwand hinauf kraxeln wird, das hätte Simon von Quadt vor einigen Jahren nicht mal zu träumen gewagt. Doch die neuroaktive Reflextherapie, die Yaroslav Prannyk praktiziert, zeigt Wirkung. Ein bundesweit einmaliges Forschungsprojekt macht diese Therapie nun erstmals Betroffenen in Deutschland zugänglich.  − Foto: Altmannsberger

Dass er irgendwann einmal eine Kletterwand hinauf kraxeln wird, das hätte Simon von Quadt vor einigen Jahren nicht mal zu träumen gewagt. Doch die neuroaktive Reflextherapie, die Yaroslav Prannyk praktiziert, zeigt Wirkung. Ein bundesweit einmaliges Forschungsprojekt macht diese Therapie nun erstmals Betroffenen in Deutschland zugänglich.  − Foto: Altmannsberger


Sauerstoffmangel während der Geburt, ein Schlaganfall im Säuglingsalter, Meningitis, ein Schädelhirntrauma oder ein Unfall beim Schwimmen − wenn Kinder und Jugendliche schwere Hirnschäden erleiden, kann dies viele Ursachen haben. Ebenso vielfältig sind die Behandlungsmethoden. In der KWA Klinik Stift Rottal will man jetzt mit der neuroaktiven Reflextherapie gute Ergebnisse erzielen: Eine spezielle Therapieform, die Massagen, Gelenkmobilisierungen und Reflexzonenbehandlungen kombiniert − und die eigentlich aus der Ukraine stammt. Ein deutschlandweit einmaliges Forschungsprojekt macht es möglich.

Auf Krücken gestützt betritt Simon den Raum. Er lächelt, begrüßt die Personen um ihn herum mit Handschlag, dann nimmt er auf dem Stuhl Platz, den ihm sein Vater, Peter von Quadt, zurecht rückt. Simon ist auf Hilfe angewiesen, denn er ist behindert. Sein Gehirn hat im frühkindlichen Alter cerebrale Schädigungen erlitten, seit seiner Geburt leidet er an spastischen Lähmungen. "Dieses Kind wird niemals laufen können", hat Peter von Quadt oft gehört. Aufgegeben hat er nie. Durch ganz Europa ist er gereist, hat sich mit Ärzten und betroffenen Eltern getroffen, hat 1994 den Verein "FortSchritt" gegründet, eine Initiative von Eltern spastisch gelähmter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener. Dieser hat es sich seit über 15 Jahren zur Aufgabe gemacht, die Konduktive Förderung in Deutschland als Therapiemethode voran zu bringen. Ein komplexes Fördersystem, das vom ungarischen Neurologen András Peto ursprünglich für Kinder und Jugendliche mit cerebralen Bewegungsstörungen und Erwachsene mit Parkinson-Syndrom entwickelt wurde.  − daMehr zu diesem Thema lesen Sie in der Mittwochsausgabe (15. Februar) der Passauer Neuen Presse (Ausgabe Pocking/Bad Füssing/Bad Griesbach).



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