
Nach der Bombendrohung rückte die Passauer Polizei zur Agentur für Arbeit aus. | Foto: Geisler/www.rogerimages.de
Nach der Bombendrohung rückte die Passauer Polizei zur Agentur für Arbeit aus. - Foto: Geisler/www.rogerimages.de
Ein Mitarbeiter der Agentur für Arbeit erhielt am Dienstagnachmittag einen alarmierenden Anruf. Ein 44-Jähriger aus Passau dachte mit der Niederlassung in der Dreiflüssestadt verbunden zu sein, sprach tatsächlich aber mit einer Sachbearbeiterin im Sercvice Center in Weiden. Dabei kündigte er vage an, eine Bombe in der Passauer Behörde deponiert zu haben. Sofort wurde die Polizei alarmiert. Bis etwa 19 Uhr liefen die Suchmaßnahmen. Gefahr bestand keine. Die Polizei schätzte die Bedrohungslage jedoch von Anfang an als gering ein.
Nach dem Bombenalarm wurden das Gebäude evakuiert, ein Suchhund angefordert. Dieser war fand jedoch keine gefährlichen Stoffe. Die Hintergründe der Drohung sind noch unklar. Der alkoholkranke und amtsbekannte Anrufer ist in Gewahrsam. Zum Zeitpunkt des Telefonats war er laut Polizeiangaben erheblich alkoholisiert.
− jur/wog
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