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Passau/München  |  13.09.2013  |  14:44 Uhr

Wie sollten Kinder schreiben lernen? Das sagen die PNP-Leser

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 − Foto: dpa

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"Lesen durch Schreiben" heißt die seit einigen Jahren praktizierte Lernmethode, mit der Bayerns Erst- und Zweitklässler schreiben lernen. Viele Grundschullehrer korrigieren Rechtschreibfehler in den ersten Jahren deshalb nurmehr spärlich. Die Konsequenz: Die Kinder gewöhnen sich an die Falschschreibung. Während der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband die Methode als weniger dramatisch sieht, fordert de Bayerische Philologenverband ein Umdenken. Auch auf pnp.de und auf der Facebook-Seite der Passauer Neuen Presse sorgt das Thema für kontroverse Diskussionen. Mit einem eindeutigen Votum der User: Die Rechtschreibung sollte von Anfang an richtige gelernt werden.

So findet User "MvH", dass die Kinder ein Recht darauf hätten, die Rechtschreibung von Anfang an zu erlernen. "Es ist unfair gegenüber den Kindern, nicht gleich das richtige Wort lernen zu dürfen", schreibt er auf pnp.de. Auch Ingrid Hausbeck plädiert dafür, von Beginn an konsequent zu sein: "Fehler, die einmal da sind, können nicht mehr so schnell umgewöhnt werden", ist sie überzeugt. Ähnlich sieht dies Marianne Mitschke: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr", postet sie auf Facebook. Franz Heidelsberger sieht auch die Lehrer in der Pflicht: "Die Schüler sollten von Anfang an richtig schreiben und da auch korrigiert werden", kommentiert er im Internetauftritt der Passauer Neuen Presse. Lehrer, die das nicht hinbekommen, sollten ihren Job wechseln, "anstatt die Schüler mit ihren weichgespülten Lernmethoden zu verunsichern und zu verdummen".

Viele User sehen die Verantwortung aber nicht alleine bei den Pädagogen. Auch die Eltern müssten ihren Teil zur sprachlichen Entwicklung beitragen: "Fehlende sprachliche Kreativität hat als Ursache eher den fehlenden vernünftigen Umgang der Kinder und vor allem auch der Eltern mit Sprache", ist etwa "Graf Ortho" überzeugt. Er rät dazu, Bücher zu lesen "UND vorzulesen". Userin Barbara Blocksberg pflichtet dem bei: Kinder, die gerne und viel lesen, hätten auch mit der für sie "ansprechenden" neuen Methode keine Probleme, die Rechtschreibung zu verinnerlichen. Und auch in der Schule gelte: Üben, üben, üben, ist Petra Weber-Stross überzeugt. Nur so habe es auch die ältere Generation geschafft, die Rechtschreibung zu verinnerlichen.

Entspannt sieht die Diskussion dagegen Userin "Mama" auf pnp.de: "Last mal gut sein, die Kidis sind nicht dumm. Die schaffen das schon." Und hat zum Abschluss noch einen guten Wunsch parat: "Viel Glück den Zwergen beim Start ins Leben." Das können sie wohl alle gebrauchen - ob sie nun kleine Rechtschreibexperten sind oder einfach schreiben, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. − pnpAlle Kommentare zu diesem Thema können Sie HIER und HIER nachlesen



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"Lesen durch Schreiben" heißt die seit einigen Jahren praktizierte Lernmethode, mit der Bayerns Erst- und Zweitklässler schreiben lernen. Viele Grundschullehrer korrigieren Rechtschreibfehler in den ersten Jahren deshalb nurmehr spärlich.
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