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Passau  |  26.08.2013  |  17:03 Uhr

PNP-Leser diskutieren über Sinn und Unsinn eines Farbfestivals

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Zu jeder vollen Stunde haben sich am Samstag auf dem Messefreigelände in Passau-Kohlbruck Tausende beim Farbfestival mit buntem Pulver beworfen. Von 14 bis 22 Uhr feierten die Gäste eine bunte Party. Der Event-Trend "Holi-Festival" fand dieses Jahres auch in Salching, Deggendorf und Simbach statt. Und immer wieder keimt bei Berichten darüber die Diskussion über Sinn und Unsinn derartiger Spektakel auf, die PNP-User diskutieren heftig.

Zur Erinnerung: Der Veranstaltungstrend geht auf die Tradition eines indischen Frühlingsfestes zurück. In den vergangenen beiden Jahren wurde dieses Fest mehr und mehr in Europa bzw. Deutschland als Party kopiert. Tausende Besucher – in Passau waren es am Samstag ca. 5000 – bewerfen sich mit buntem Maismehl. Dazu wird meist elektronische Musik serviert. Die Besucher kommen überwiegend in weißer Kleidung – die bleibt natürlich nicht lange rein, zusehends wird's auf einem Holi-Festival bunter.

PNP-Leser "iglaubsnet" befürchtet eine Gefährdung der Gesundheit durch das Maismehl, das mit Lebensmittelfarbe gefärbt wird, eine Gefährdung der Gesundheit: "Is scho komisch, das ganze jahr über wird rumgemeckert die feinstaubbelastung sei zu hoch, und da wird sich kiloweise staub ins gesicht bzw. in die atemwege geworfen, und das is dann noch voll cooooollll..." Zwar sei das Farbmehl von Kontrolleuren als unbedenklich ausgewiesen, aber Augen und Mund sollte trotzdem geschützt werden, raten Experten.

Viel mehr um die Lärmbelastung, meist werden Farbfestivals von elektronischer Musik begleitet, bemängeln andere User; nach eigenen Angaben Anwohner. "Wir konnten (...) ohne einer Dauerbeschallung feiern – und hatten richtig Spaß", schreibt RoFu (Jahrgang 1964). Die Passauer Holi One Color Festival hätte man bis Neustift gehört, schreibt ein anderer Kommentator.

Mit der "Facebook-und-Kindergartengeburtstagsgeneration" geht Walter Sobchak hart ins Gericht: "Sich stündlich auf Kommando mit buntem Farbpulver bekleckern, das zeugt schon von sehr kindlicher Natur. Erinnert mich ein wenig an die Fingerfarben aus dem Kindergarten. Gut, Geschmacksache!"

"ollowars" grüßt dagegen alle Kritiker aus Sachsen: "Juhu nach Bayern. Das Land der Toleranz und Offenheit. Wenn ich das so lese, bin ich froh, dass ich nach Leipzig gezogen bin, weg von meiner alten niederbayerischen Heimat. Die ‚Ossis' sind weltoffen, freundlich, tolerant und ja es gab auch hier ein Holi-Festival. Aber aufgeregt hat sich hier keiner. Und ich glaube, dass sich die ‚lärmgeplagten' Bewohner, einmal im Jahr das antun können oder Ohrstöpsel kaufen und natürlich benutzen."

Nicht unerwähnt blieb die Vermutung, dass durch die Übernahme anderer Traditionen "schön langsam unserer Tradition den Buch runter geht. Lächerlich sowas...aber es zieht anscheinend bei den jungen Leuten..." (Loki89).

Holi-Festival in Ostbayern – braucht's das? Sagen Sie uns Ihre Meinung. Wie haben sich Veranstaltungen verändert? Diskutieren Sie mit. − mid








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