
Ein Schüler des Auersperg-Gymnasiums Freudenhain löste mit Facebook-Sprüchen einen Polizeieinsatz aus. | Foto: Jäger
Ein Schüler des Auersperg-Gymnasiums Freudenhain löste mit Facebook-Sprüchen einen Polizeieinsatz aus. - Foto: Jäger
"Der beste Beweis für gute Menschenkenntnis ist stille Mordlust", das war nur eines der Zitate, die ein 18 Jahre alter Schüler des Passauer Auersperg-Gymnasiums Freudenhain auf seinem Facebook-Profil postete. Wie andere seiner Eintragungen auch stammt es aus dem Buch "Böse Sprüche für jeden Tag". Eine Mitschülerin und ihre Mutter gingen wegen der bösen Sprüche zur Polizei − und die schickte den Schüler in "ärztliche Behandlung", wie Polizeisprecher Stephan Lehner sagte.
Vorher rückten die Beamten beim 18-Jährigen zu Hause an. Dabei fanden die Polizisten auch drei verbotene Waffen, einen Wurfstern, ein Butterflymesser und ein illegales Klappmesser. Wegen dem Verstoß gegen das Waffengesetz wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Polizei betont jedoch: "Eine Gefährdung von Mitschülern oder Unbeteiligten lag zu keiner Zeit vor." − jur/pnp
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