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Passau  |  16.01.2013  |  14:48 Uhr

Extremsport auf der Donau: Mit dem Stechpaddel nach Wien

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Ohne Unterbrechung von Passau nach Wien: Die Extremsportler Ernst Wallinger (links, 40) und Philipp Benda (40) paddelten gestern am Römerplatz los.  − Foto: Wagner

Ohne Unterbrechung von Passau nach Wien: Die Extremsportler Ernst Wallinger (links, 40) und Philipp Benda (40) paddelten gestern am Römerplatz los.  − Foto: Wagner

Ohne Unterbrechung von Passau nach Wien: Die Extremsportler Ernst Wallinger (links, 40) und Philipp Benda (40) paddelten gestern am Römerplatz los.  − Foto: Wagner


Beim Bergsteigen sei schließlich schon fast jedes Extrem erreicht − deswegen wollen zwei Niederösterreicher nun beim Stand-Up-Paddling Höchstleistungen erzielen. Am Mittwoch stachen Ernst Wallinger (40) und Philipp Benda (40) aus Brunn am Gebirge am Passauer Römerplatz in See − sie wollen die 300 Flusskilometer nach Wien ohne Landgang zurücklegen. Bis zu 60 Stunden stehen und sitzen sie dafür auf den vier Meter langen Brettern. Im Sommer wäre das zwar angenehmer, aber auch weniger reizvoll, meinen die Extremsportler.

Dafür haben sich die Niederösterreicher dick in Funktionskleidung eingemummelt, besonders wichtig: wasserdichte Schuhe. "Wir müssen leicht packen, deswegen habe ich nur ein Ersatzpaar dabei − hoffentlich bleiben die Ersten bis zur Hälfte der Strecke trocken", erzählt Wallinger. Das Gepäck haben sie auf die Spitze ihres Bretts geschnallt, darunter auch ein Campingkocher, mit dem sie auf den Brettern auch kochen werden. Dafür haben sie gefriergetrocknete Outdoornahrung im Gepäck, die mit kochendem Wasser aufgegossen wird. Für mehr als jeweils etwa drei Liter Trinkwasser war kein Platz mehr: "Wenn das ausgeht, nehmen wir einfach Flusswasser", sagt Benda.

Fast jeden Extremsport haben die Beiden schon betrieben, im Stand-Up-Paddling haben sie aber erst wenig Erfahrung. "Bis jetzt haben wir nur wenige Probeläufe nachts auf der Donau gemacht", sagt Wallinger. Bei Dunkelheit paddeln die Niederösterreicher mit Stirnlampen weiter, werden aber abwechselnd auch einige Stunden schlafen. Denn einer der Beiden muss immer wach bleiben und Ausschau nach Schiffen auf der Donau halten. − dwaMehr dazu lesen Sie in Ihrer Ausgabe der Passauer Neuen Presse (Stadt Passau) vom 17. Januar.



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