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Passau  |  07.01.2013  |  18:25 Uhr

Radtunnel: 3000 Passauer begehren Alternative

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Ein dicker Ordner mit Unterschriften für Bürgermeister Urban Mangold (l.): Alt-OB Willi Schmöller (2.v.l.) und seine Mitstreiter Jürgen Hellwing (rechts daneben), Heinz Jacob, Johann Haidl und Passaus FDP-Chef Korbinian Faltner übergaben die Namen für das Bürgerbegehren gegen den geplanten Georgsberg-Tunnel.  − Foto: Jäger

Ein dicker Ordner mit Unterschriften für Bürgermeister Urban Mangold (l.): Alt-OB Willi Schmöller (2.v.l.) und seine Mitstreiter Jürgen Hellwing (rechts daneben), Heinz Jacob, Johann Haidl und Passaus FDP-Chef Korbinian Faltner übergaben die Namen für das Bürgerbegehren gegen den geplanten Georgsberg-Tunnel.  − Foto: Jäger

Ein dicker Ordner mit Unterschriften für Bürgermeister Urban Mangold (l.): Alt-OB Willi Schmöller (2.v.l.) und seine Mitstreiter Jürgen Hellwing (rechts daneben), Heinz Jacob, Johann Haidl und Passaus FDP-Chef Korbinian Faltner übergaben die Namen für das Bürgerbegehren gegen den geplanten Georgsberg-Tunnel.  − Foto: Jäger


Ironie des Schicksals: Ausgerechnet Bürgermeister Urban Mangold, seit Jahren als mehrfacher Initiator von ÖDP-Bürger- und Volksbegehren bekannt, musste am Montagnachmittag rund 3000 Unterschriften für ein Passauer Bürgerbegehren in Empfang nehmen, das nicht unbedingt seine Wunschvorstellung widerspiegelt. Im Rathaus übergaben die Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen den geplanten Radler- und Fußgängertunnel durch den Georgsberg weit mehr als die 2500 erforderlichen Unterschriften. Am 4. Februar wird das Ansinnen im Stadtratsplenum ebenso diskutiert wie ein von den Grünen beantragtes parallel stattfindendes Ratsbegehren. Darin will der Stadtrat seine Mehrheitsbeschlüsse zum Tunnel darlegen und zur Abstimmung bringen. Sollten alle formellen Voraussetzungen für die beiden Begehren erfüllt sein, muss binnen drei Monaten danach ein Bürgerentscheid erfolgen − voraussichtlich also in den Frühlingsmonaten.

Wie mehrfach berichtet, hat das Trio Alt-OB Willi Schmöller, Jürgen Hellwing (Stadtführer) und Johann Haidl (Unternehmer) mit maßgeblicher Unterstützung der lokalen FDP ein Bürgerbegehren initiiert, das ein Scheitern des geplanten Tunnel-Projekts zum Ziel hat. Vor allem die Kosten sehen die Kritiker als zu hoch an und in keinem Nutzen-Verhältnis. Rund 1,9 Millionen sind für eine rund 116 Meter lange Röhre veranschlagt. Rund 600 000 Euro kosten Infrastrukturmaßnahmen im Umfeld der Ein- und Ausgänge sowie der begleitende Ausbau einer bis dato provisorischen Linksabbiegespur an der Hängebrücke. − ckMehr dazu lesen Sie in der PNP (Ausgabe Passau) vom 8. Januar



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