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Passau  |  01.01.2013  |  14:29 Uhr

Bischof Schraml für Ausbau des Hospizangebots

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Passaus Bischof Wilhelm Schraml.  − Foto: rogerimages.de

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Der Passauer Bischof Wilhelm Schraml hat sich in seiner Silvesteransprache gegen jede Form der organisierten Sterbehilfe ausgesprochen. Den meisten Menschen gehe es um eine menschliche Sterbebegleitung und nicht um "Hilfe zum Selbstmord", sagte Schraml laut Mitteilung des Bistums. Daher müsse die Palliativmedizin weiterentwickelt und das Hospizangebot ausgebaut werden. "Als katholische Kirche lehnen wir jede Form der organisierten Sterbehilfe ab", sagte Schraml.

Er warnte zugleich vor weiteren Kürzungen im sozialen Bereich. "Wer in diesem Bereich Leistungen kürzt, macht die Schwächsten der Gesellschaft noch schwächer", warnte er. Besonders bei der Unterstützung von Familien sieht Schraml den Staat in der Pflicht. "Die Familie ist einer der unverzichtbaren Gesellschaftsträger in der Verwirklichung einer Kultur des Friedens", betonte der Bischof. Damit die Familie ihre Rolle als "Grundzelle der Gesellschaft" erfüllen könne, brauche sie die materiellen Voraussetzungen durch den Staat. "Fehlen sie, hat das sehr negative Auswirkungen, bis hin zum Ja der Eltern zum Kind", sagte Schraml.

Als Kennzeichen der heutigen Zeit bezeichnete Schraml die Beschleunigung der alltäglichen Lebensvorgänge und die Unübersichtlichkeit einer kompliziert gewordenen Welt. Der Mensch müsse sich ständig neu orientieren. − dpa/lby



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Bischof Schraml für Ausbau des Hospizangebots
Der Passauer Bischof Wilhelm Schraml hat sich in seiner Silvesteransprache gegen jede Form der organisierten Sterbehilfe ausgesprochen. Den meisten Menschen gehe es um eine menschliche Sterbebegleitung und nicht um "Hilfe zum Selbstmord", sagte Schraml la
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