von Christoph Eberle
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Prostituierte oder Asylbewerber − wer wird künftig in diesem Gebäude untergebracht? − Foto: Ebner/Bezirksrundschau
Prostituierte oder Asylbewerber − wer wird künftig in diesem Gebäude untergebracht? − Foto: Ebner/Bezirksrundschau
Für jede Menge Wirbel sorgt aktuell der BB Nachtclub (auch bekannt als Busenbar) ein paar Kilometer von Schärding entfernt. Wie die Wochenzeitung "Bezirksrundschau" in ihrer jüngsten Ausgabe berichtete, will der aktuelle Pächter aus seinem Etablissement ein Bordell machen. Da in St. Florian a. Inn seit dem Jahr 1993 ein Prostitutionsverbot gilt, stehen die Chancen dafür allerdings schlecht. Daher kündigte der Pächter seinen Rückzug an.
Dem Medienbericht zufolge fühlt sich der 78-Jährige Hausbesitzer nun in seiner Existenz bedroht, er verfüge nur über bescheidene Altersbezüge. Deshalb bot er das Objekt der örtlichen Caritas an − als mögliches Heim für Asylbewerber. Dort war man über das Angebot erfreut. "Ja wir haben Interesse", bestätigte Marion Huber von der Caritas Flüchtlingshilfe. Etwa 15 bis 18 Personen könnten ihr zufolge in dem kleinen Haus untergebracht werden.
Dem Bürgermeister und anderen Kommunalpolitikern der 3100-Einwohner-Gemeinde ist das zu viel − über eine einzelne Familie könne man reden, aber nicht in dieser Dimension. Die FPÖ überlegt jetzt sogar, eine Aufhebung des Prostitutionsgesetzes zu beantragen, damit der Pächter doch ein Bordell betreiben kann.
Ein Bericht aus der Zeitung "Am Sonntag" vom 3. März.
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