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Passau  |  24.11.2012  |  14:50 Uhr

Todesfahrer-Urteil: Vier Jahre Haft wegen versuchten Mordes

von Christine Pierach

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Auf der Straße zwischen Karpfham Bahnhof und Maierhof (Lkr. Passau) passierte der schreckliche Unfall. Hier hatte Patrick (17) auf seine Mitschüler gewartet. Der Angeklagte (kl. Bild) fuhr den jungen Schüler an.  − Fotos: Pierach/Schlegel

Auf der Straße zwischen Karpfham Bahnhof und Maierhof (Lkr. Passau) passierte der schreckliche Unfall. Hier hatte Patrick (17) auf seine Mitschüler gewartet. Der Angeklagte (kl. Bild) fuhr den jungen Schüler an.  − Fotos: Pierach/Schlegel

Auf der Straße zwischen Karpfham Bahnhof und Maierhof (Lkr. Passau) passierte der schreckliche Unfall. Hier hatte Patrick (17) auf seine Mitschüler gewartet. Der Angeklagte (kl. Bild) fuhr den jungen Schüler an.  − Fotos: Pierach/Schlegel


Zu vier Jahren Haft hat das Landgericht Passau den Rottaler Bankkaufmann und Festwirt verurteilt, der betrunken einen Schüler angefahren und ihn sterbend im Straßengraben zurückgelassen hatte. "Dem Angeklagten war das eigene Interesse wichtiger, nicht entdeckt zu werden", sagte die Vorsitzende Richterin am Freitag  bei der Urteilsverkündung. Der 60-Jährige sei des versuchten Mordes durch Unterlassen schuldig.

Der Banker  hatte am 7. Dezember 2011 auf dem Weg zur Arbeit bei Karpfham (Lkr. Passau) den Fachoberschüler Patrick (17) umgefahren und liegen gelassen. "Sein ganzes Verhalten nach dem Unfall zeigt sein schlechtes Gewissen, zeigt, dass er es für möglich gehalten hat, einen Menschen angefahren zu haben. Nötig wäre gewesen, sofort Hilfe zu holen. Das hat er aber nicht getan. Er nahm in Kauf, dass der Mensch stirbt", erklärte die Vorsitzende Richterin. Selbst sofortiges Handeln des Angeklagten hätte Patrick C. allerdings nicht mehr gerettet. Deshalb bleibt es bei versuchtem Mord. Das Motiv: Verdeckungsabsicht.

Der Banker, der zwei Monate in stationärer Alkoholtherapie war, nahm die Urteilsbegründung unbewegt mit gesenktem Blick hin. Nur bei den Sätzen zum Mordversuch schüttelte er den Kopf. Er findet, sagte er zur PNP, "das mit dem versuchten Mord nicht nachvollziehbar. Ich bereue es zu Tode". Seine Verteidiger hatten eine Bewährungsstrafe gefordert. Sie kündigten Revision an. Bis zur Rechtskraft bleibt der Banker unter Auflagen auf freiem Fuß. Das Gericht entzog ihm die Fahrerlaubnis und ordnete eine dreijährige Sperre für die Wiedererteilung an.





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