von Regina Ehm-Klier
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− Foto: Jäger
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"Was einer ist, was einer war, beim Scheiden wird es offenbar" − ein Kommentar, der zum Artikel über den Tod von Wolfgang Niederhofer bei pnp.de zu lesen war. Dieser Satz bewahrheitete sich am Mittwoch bei der Beerdigung des im Alter von erst 48 Jahren verstorbenen Unternehmers in Fürstenzell. Rund 500 Trauernde in der überfüllten Kirche von Fürstenzell zeigten, wie beliebt und respektiert Wolfgang Niederhofer war, der am vergangenen Freitag tot aus der Donau geborgen werden musste.
Schon zur Beisetzung im "engen Familien- und Bekanntenkreis" auf dem Fürstenzeller Friedhof waren über 200 Menschen gekommen, um tief bewegt Abschied zu nehmen.
Beim Abschiedsgottesdienst in der Fürstenzeller Kirche, dem Dom des Rottals, reichten die Sitzplätze nicht annähernd aus, um die große Trauergemeinde zu fassen. Bis auf den Vorplatz hinaus standen jene, die dem Unternehmer ihre letzte Ehre erweisen und seiner Witwe Heidi, seiner Mutter, seinen drei Töchtern mit Ehemännern und den fünf Enkeln mit ihrer Anwesenheit ihr Beileid ausdrücken wollten. Der Gottesdienst wurde über Lautsprecher auch ins Freie übertragen.

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Die Aussegnung im Friedhof hatte Pfarrer Christian Böck zelebriert. In der Kirche waren dazu Abt Rhabanus Petri von Schweiklberg, Altabt Christian Schütz und Pater Dr. Hermann Zumsande Konzelebranten beim Requiem, das ein Quartett aus dem Fürstenzeller Männerchor musikalisch begleitete.
Der 48-jährige Niederhofer wurde am Freitagabend im Vilshofener Bootshafen leblos in der Donau gefunden. Vermutlich aber starb er an Herzversagen. Fremdverschulden schließt die Polizei aus.
Niederhofer hatte 1982 die elterliche Schreinerei übernommen und zu einem stattlichen Betrieb mit rund 100 Mitarbeitern ausgebaut. Er war auch als großer Förderer von Kultur und Sport in der Region bekannt. Niederhofer hinterlässt seine Frau, drei erwachsene Töchter und fünf Enkelkinder.Mehr zum Thema lesen Sie am Donnerstag, 12. Mai, in der Passauer Neuen Presse, Landkreis Passau.
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