von Martin Riedlaicher
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Hauzenberg (hier ein Archivbild) ist in Aufruhr.
Hauzenberg (hier ein Archivbild) ist in Aufruhr.
Die Hauzenberger Kassenaffäre nimmt immer größere Ausmaße an. Wie die PNP diese Woche aus sicheren Quellen erfuhr, sind die bereits genannten 500.000 Euro als Schadenssumme längst überschritten. Sie waren ohnehin eine untere Grenze gewesen. Die Zahlen steigen mit jedem Tag, das Ende ist nach oben offen, da der Prüfungsprozess noch Monate andauern wird.
Gesichert ist auch, dass die Stadt seit längerem belastbare Zahlen und Hochrechnungen kennt, die sie auch ohne Probleme nennen könnte. Sie nicht zu nennen, sei eher eine Frage der Taktik denn des Wissens, erfuhr die PNP.
In der Stadtratssitzung am Montag hatte der Bürgermeister den anwesenden Bürgern Zahlen und Zwischenergebnisse verweigert, was bei vielen Bürgern für Entrüstung sorgte. Nach Sitzungsende hatte es in der Nacht vor der Tür erregte Diskussionen gegeben angesichts der Informationssperre des Rathauses.

Schon seit längerem sind im Rathaus Zahlen, Zwischenergebnisse und Dimensionen zur Kassenaffäre bekannt. Es stehe der Stadt völlig frei, sich dazu zu äußern, bestätigte am Freitag erneut die Staatsanwaltschaft. − Foto: Riedlaicher
Schon seit längerem sind im Rathaus Zahlen, Zwischenergebnisse und Dimensionen zur Kassenaffäre bekannt. Es stehe der Stadt völlig frei, sich dazu zu äußern, bestätigte am Freitag erneut die Staatsanwaltschaft. − Foto: Riedlaicher
Bürgermeister Josef Federhofer hatte sein Schweigen mit einem Ratschlag durch die Staatsanwaltschaft begründet, sich nicht zu äußern. Von Seiten der Staatsanwaltschaft klingt dies völlig anders. Sie widerspricht klar der Darstellung des Rathauses. Die Stadt könne sich jederzeit äußern, heißt es da. "Es gibt von uns keine Informationssperre für die Stadt oder Stadträte", wiederholte diese Woche Dr. Hans-Gerd Ennser als Sprecher der Staatsanwaltschaft.
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