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Hauzenberg  |  06.03.2013  |  17:10 Uhr

Neonazi-Attacke − das Opfer ist ein bekannter Fußballer

von Werner Schötz

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Politischer Flüchtling, begnadeter Fußballer: Nsumbu Dituabanza Belmond kickt seit der Winterpause 2009/10 für den FC Sturm Hauzenberg.  − Foto: Lakota

Politischer Flüchtling, begnadeter Fußballer: Nsumbu Dituabanza Belmond kickt seit der Winterpause 2009/10 für den FC Sturm Hauzenberg.  − Foto: Lakota

Politischer Flüchtling, begnadeter Fußballer: Nsumbu Dituabanza Belmond kickt seit der Winterpause 2009/10 für den FC Sturm Hauzenberg.  − Foto: Lakota


Das Opfer des hinterhältigen Angriffs zweier gewaltbereiter Neonazis auf einen hilfsbereiten Afrikaner vom Montagabend in Hauzenberg ist nach PNP-Recherchen kein "namenloser" Asylbewerber, sondern ein über Ostbayern hinaus bekannter Fußballer: der für den FC Sturm Hauzenberg in der Bezirksliga Ost kickende ehemalige kongolesische Profi und Nationalspieler Nsumbu Dituabanza Belmond (31).

"Wir sind alle noch absolut schockiert von dieser feigen Tat", sagte FC-Sturm-Abteilungsleiter Markus Reischl, den www.heimatsport.de am Mittwoch telefonisch im FC-Trainingslager im kroatischen Umaq am Handy erreichte. "So etwas darf nie und nimmer toleriert werden, da hat Belmond die volle Unterstützung seiner Teamkameraden und des Vereins", so Reischl, der seinen Mittelfeldspieler in höchsten Tönen lobt: "Belmond ist nicht nur ein tadelloser Sportsmann, sondern auch abseits des Fußballplatzes immer hilfsbereit. Und dass er dann nur wegen seiner Hautfarbe attackiert wird − da hoffen wir alle, dass die Täter ihre gerechte Strafe bekommen."

Immer den Ball im Blick: Nsumbu Dituabanza Belmond im Testspiel des FC Sturm Hauzenberg vor zwei Wochen gegen den 1. FC Bad Kötzting.  − Foto: Lakota

Immer den Ball im Blick: Nsumbu Dituabanza Belmond im Testspiel des FC Sturm Hauzenberg vor zwei Wochen gegen den 1. FC Bad Kötzting.  − Foto: Lakota

Immer den Ball im Blick: Nsumbu Dituabanza Belmond im Testspiel des FC Sturm Hauzenberg vor zwei Wochen gegen den 1. FC Bad Kötzting.  − Foto: Lakota


Dituabanza, der seit der Winterpause 2009/2010 weit über 100 Pflichtspiele für den FC Sturm absolviert hat, konnte am Mittwoch per Bus ins Trainingslager mitreisen. Bleibende Schäden wird der 31-Jährige glücklicherweise nicht von der Attacke davontragen. Er habe sich vor diesem Vorfall auch noch nie auf dem Fußballplatz rassistischen Anfeindungen ausgesetzt gesehen, berichtet Dituabanzas Mitspieler Philipp Roos gegenüber heimatsport.de.

Mehr zum Thema lesen Sie am Donnerstag, 7. März in der PNP. 








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Hauzenberg
Neonazi-Attacke − das Opfer ist ein bekannter Fußballer
Das Opfer des hinterhältigen Angriffs zweier gewaltbereiter Neonazis auf einen hilfsbereiten Afrikaner vom Montagabend in Hauzenberg ist nach PNP-Recherchen kein "namenloser" Asylbewerber, sondern ein über Ostbayern hinaus bekannter Fußbal
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2013-03-06 17:10:00
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