Beim Surfen im Internet wurde einem 33-jährigen Mann der Computer gesperrt. Auf dem Bildschirm erschien plötzlich eine Seite, dass der PC wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen gesperrt sei. Von einer Strafverfolgung werde ausnahmsweise abgesehen, wenn ein Betrag von 100 Euro per "paysafe-card" bezahlt würde.
Der Mann bezahlte zwar, der Computer blieb aber gesperrt. Auslöser der Sperrung war angeblich die tatsächlich existierende "GVU" (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) aus Berlin. Bei dem Vorfall handelt es sich um eine reine Betrugsmasche. Die GVU wendet derartige erpresserische Methoden nicht an. Bundesweit gibt es zahlreiche derartige Fälle, wobei auch schon die Polizei und die GEMA als Urheber der Sperrung angegeben wurden. Die Bezahlung wird jeweils über den Kauf von Gutscheinen und Eingabe eines Codes am Computer verlangt.
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang: Installieren Sie ein aktuelles Virenschutzprogramm auf Ihrem Computer und bezahlen Sie im Falle einer Sperrung auf keinen Fall den geforderten Betrag. In Deutschland werden keine Strafen über das Internet am Computer eingefordert. − red
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