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Bayerbach  |  03.12.2012  |  15:38 Uhr

Den "Helfern vor Ort" verdankt Simon Peer sein Leben

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Simon Peer (2.v.l.) hält einen Defibrillator in der Hand und kann Dank der Rettung durch HvO-Leiterin Frieda Seiwald (Mitte) wieder strahlen. Mit zum Bayerbacher HvO-Team gehören Roman (l.) und Birgit Seiwald (r.) − hier mit BRK-Kreisbereitschaftsleiter Christoph Kaiser (2.v.r.)  − Foto: Kolb

Simon Peer (2.v.l.) hält einen Defibrillator in der Hand und kann Dank der Rettung durch HvO-Leiterin Frieda Seiwald (Mitte) wieder strahlen. Mit zum Bayerbacher HvO-Team gehören Roman (l.) und Birgit Seiwald (r.) − hier mit BRK-Kreisbereitschaftsleiter Christoph Kaiser (2.v.r.)  − Foto: Kolb

Simon Peer (2.v.l.) hält einen Defibrillator in der Hand und kann Dank der Rettung durch HvO-Leiterin Frieda Seiwald (Mitte) wieder strahlen. Mit zum Bayerbacher HvO-Team gehören Roman (l.) und Birgit Seiwald (r.) − hier mit BRK-Kreisbereitschaftsleiter Christoph Kaiser (2.v.r.)  − Foto: Kolb


Nur knapp entging Simon Peer im Sommer dem Tod. Nachdem sich der 26-Jährige aus Bad Birnbach jetzt wieder anhaltend guter Gesundheit erfreut, hat er sich mit seinen Rettern getroffen. Dass er noch am Leben ist, verdankt Peer dem BRK-Konzept "Helfer vor Ort" (HvO).

Um 20.48 Uhr bricht Simon Peer am 6. Juli auf einem Bayerbacher Volleyballplatz plötzlich bewusstlos zusammen. "Es sind einfach die Lichter ausgegangen", sagt er heute. Kein Puls, kein Blutdruck, keine Atmung. Herz-Kreislauf-Stillstand. Jede Sekunde zählt. Schon vier Minuten später ist Frieda Seiwald, Leiterin der "Helfer vor Ort" in Bayerbach, am Einsatzort. Bereits vorher leisteten Ersthelfer gute Arbeit.

Frieda Seiwald sorgt schließlich mit Hilfe eines Guedel-Tubus für leichtere Beatmung und gibt Peer Sauerstoff. Nach dem Einsatz des Defibrillators setzt auch die Herztätigkeit wieder ein. Wie sich später herausstellt, kam es bei Simon Peer durch eine allergische Reaktion − wahrscheinlich aufgrund von Bremsenstichen − zum Kammerflimmern. Gegen 21.15 Uhr ist der Rettungsdienst und kurz darauf auch der Notarzt vor Ort. Gegen 22.30 Uhr gilt der Patient als so stabilisiert, dass er ins Krankenhaus gebracht wird.

Die "Helfer vor Ort" werden in Bayerbach derzeit allein von der Familie Seiwald getragen. Zu dritt sei das langfristig nicht zu schaffen, sagt Roman Seiwald und spricht auch für seine Schwester Birgit und Mutter Frieda aus. "Wir brauchen dringend Verstärkung".  − lbMehr dazu lesen Sie am 4. Dezember im Pfarrkirchner Lokalteil Ihrer Passauer Neuen Presse.



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Copyright © Passauer Neue Presse 2014
Dokument erstellt am 2012-12-03 10:36:25
Letzte Änderung am 2012-12-03 16:02:08










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