Auf Hochtouren laufen zurzeit die Vorbereitungen auf das Pfarrkirchner Passionsspiel, das am Freitag, 23. März, in der Wallfahrtskirche am Gartlberg Premiere feiert. Die Aufführung bringt aber auch Eingriffe in das gewohnte Bild des Kircheninnenraums mit sich, denn im Altarraum wurde bereits eine große Bühne aufgebaut. Für die kurzfristige Veränderung bitte Regisseur Fritz Kretschmann um Verständnis, nachdem bereits die eine oder kritische Stimme bei den Gottesdienstbesuchern laut geworden ist.
Der Sebastiani-Verein hat sich der uralten Tradition angenommen und wird im März – zur 150-Jahr-Feier der Stadt Pfarrkirchen – das Passionsspiel wieder aufführen. "Der sakrale Text – unverändert aus dem Neuen Testament – macht die Vorstellung in einer Kirche wünschenswert", sagt Kretschmann. Zu seiner großen Freude habe Pater Superior Josef Mayer dem zugestimmt. "Wir dürfen in unserer Gartlberg-Kirche das Leiden und Sterben unseres Herr Jesus Christus darstellen." Damit aber alle Besucher die 33 Akteure gut sehen und verstehen können, sei ein Bühnenaufbau notwendig geworden.
Momentan treffen sich jeden Freitag die Darsteller in der Gartlbergkirche, um die sechs Szenen der zweistündigen Aufführung zu proben. Im März wird das Ganze dann intensiviert. Die Verantwortlichen Fritz Kretschmann (Regie), Ingrid Reim (Regie-Assistenz) und Gerhard Gruber (Projektleitung) sind zuversichtlich, dass bei der Premiere am Freitag, 23. März, ein beeindruckendes Spiel aufgeführt werden kann.
Wegen der begrenzten Platzanzahl in der Gartlbergkirche sind sieben Aufführungen vorgesehen. Diese finden am 23., 24., 25., 30. und 31. März sowie am 1. April jeweils um 19 Uhr statt. Eine weitere Aufführung, bei der vergünstigte Eintrittspreise für Senioren (ab 60 Jahren) gelten, ist am Mittwoch, 4. April, um 15 Uhr.
Eintrittskarten für das Pfarrkirchner Passionsspiel gibt es in der Buchhandlung Böhm in Pfarrkirchen,
0 85 61/88 91. Weitere Infos unter www.sebastianiverein-pfarrkirchen.de. − hub
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