
Mit Regisseur Joseph Vilsmaier trugt sich im Beisein von Bürgermeister Karl Hendlmeier (links) und Dr. Franz Lichtnecker ein berühmter "Sohn" der Gemeinde ins Goldene Buch ein. | Foto: Krivian
Mit Regisseur Joseph Vilsmaier trugt sich im Beisein von Bürgermeister Karl Hendlmeier (links) und Dr. Franz Lichtnecker ein berühmter "Sohn" der Gemeinde ins Goldene Buch ein. - Foto: Krivian
"Ich denke immer an meine Heimat zurück, wo alles begonnen hat und mir Glück gebracht hat". Diese Widmung schrieb Joseph Vilsmaier in das Goldene Buch der Gemeinde. Dieser Termin war wahrlich eine Herzensangelegenheit für den Regisseur und Filmemacher. "Es ist eine große Ehre für mich", betonte er.
Denn hier in der Gemeinde hat für Vilsmaier tatsächlich alles begonnen, er hat seine Wurzeln hier. Seine Großeltern stammen aus Ponhardsberg. Als Bub war Vilsmaier während des Krieges viel bei ihnen, die Mutter verdingte sich als Magd bei den Simmelbauern. "Mit den Simmelbauern-Buam bin ich viel zusammen gewesen", erzählte Vilsmaier über die Zeit mit den drei Brüdern. "Ich kann mich auch noch gut an die Besuche auf dem Gerner erinnern."
Seine glückliche Kindheit wurde stark vom Leben in der Gemeinde geprägt. Sogar während des Krieges fühlte er sich hier wohl. "Einmal waren wir beim Schlittenfahren, da sind wir von einem Tiefflieger in den Wald gejagt worden", erinnerte sich Vilsmaier. Da war er fünf Jahre alt. Hunger habe er im Rottal nie leiden müssen, während die "Stodara" Hamsterfahrten aufs Land machen mussten. "Ich habe hier im Rottal eine sehr schöne Kindheit und ein schönes Aufwachsen erlebt. Obwohl es während des Krieges war." − skrMehr dazu lesen Sie am 3. Dezember im Rottaler Anzeiger.
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