
Solche Wäschekörbe samt Flugblatt wurden im Stadtgebiet auf Privatgrund verteilt. Anita Meister stolperte gleich einmal über die Plastikwanne, als sie im Dunkeln zur Gartentür ging. − Foto: Schön
Solche Wäschekörbe samt Flugblatt wurden im Stadtgebiet auf Privatgrund verteilt. Anita Meister stolperte gleich einmal über die Plastikwanne, als sie im Dunkeln zur Gartentür ging. − Foto: Schön
Ein roter Korb samt Flugblatt stand vielerorts vor den Hauseingängen. Damit wurde zu einer Sammlung von Altkleidern und Schuhen aufgerufen. Anita Meister ist gar nicht gut auf die Initiatoren dieser Aktion zu sprechen. Denn: "Beim Rausgehen aus der Haustüre bin ich in der Dunkelheit gleich einmal über den Wäschekorb gefallen", ärgert sich die Eggenfeldenerin über die Stolperfalle. Also rief sie bei der Organisation an, die die Sammlung durchführt, um sich zu beschweren. "Da hat sich aber niemand gemeldet."
Überhaupt findet es Anita Meister dreist, dass einfach Privatgrund betreten wird, um diese Körbe zu platzieren. "Eigentlich sollten diese Leute erst einmal um Erlaubnis fragen, wenn sie auf fremden Grundstücken etwas abstellen wollten." Zudem seien diese Plastikbehälter, die jetzt überall rumstehen, auch nicht gerade schön. "Die Sammler sollen einfach einen großen Sack in den Briefkasten werfen. Wenn jemand nichts geben will, kann er die Tüten wegwerfen", schlägt die 57-Jährige vor.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Eggenfeldenerin Bekanntschaft mit einem Sammler gemacht, als der gerade Körbe verteilte. "Da habe ich gleich einmal gesagt, dass ich keinen will und er ihn auf der Stelle wieder mitnehmen soll", erinnert sie sich. Zuerst wollte er die Anweisung partout nicht befolgen, "als ich dann aber mit der Polizei gedroht habe, war er doch einsichtig." − msMehr zu diesem Thema im Rottaler Anzeiger vom 10. November.
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