
Das Steinwerfen hatte so seine Tücken. − Foto: Krivian
Das Steinwerfen hatte so seine Tücken. − Foto: Krivian
Mit martialischem Gebrüll und angeführt von einer Dudelsack-Spielerin, machten sich zwölf berockte Burschen auf, die legendären "Down Bavarian Lowland Games" von Taufkirchen (Landkreis Rottal-Inn) zu gewinnen. Als Wettbewerbe standen heuer Baumstamm und Steine werfen auf dem Programm. Nach fast zehnjähriger Pause fanden die Spiele, die 1998 ins Leben gerufen wurden, heuer wieder einmal statt.

Wenn sich der Baumstamm nach der Landung nicht mindestens einmal überschlug, kam der Wurf nicht in die Wertung. − Foto: Krivian
Wenn sich der Baumstamm nach der Landung nicht mindestens einmal überschlug, kam der Wurf nicht in die Wertung. − Foto: Krivian
"Eigentlich ist alles aus einer Gaudi heraus entstanden", erzählt Florian Bachhuber, der gemeinsam mit Alexander Schießleder die Spiele organisierte. Die damalige A-Jugend des Fußballvereins wollte einfach etwas Besonderes machen. Einen Kilt, einen Schottenrock, zu tragen, ist beispielsweise Pflicht.
Das Baumstammwerfen entpuppte sich als Königsdisziplin. Schon allein das Balancieren des vier Meter langen Holzes war für viele "Lowlander" eine echte Herausforderung. Zusätzliche Schwierigkeit: Nur wenn sich der Stamm nach der Landung noch einmal überschlug, wurde der Versuch gewertet. − skr
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